Trainer-Karriere, Biografien: Ein einmaliges Vater-Sohn-Gespräch unter Trainern. Wahrscheinlich wollte der FC Bayern Carlo Ancelotti nie richtig verstehen? Carlos Markenzeichen bleibt: in der Ruhe liegt die Kraft!

Wenn Carlo Ancelotti etwas nicht verdient hat, dann die Art und Weise, wie despektierlich sich die Spieler sowie der Club an sich, im Nachhinein, über Carlo Ancelotti äußern. Klar, der italienische Meistertrainer und dreimalige Champions-League-Sieger steht drüber, aber wundern tut er sich dennoch, dass ein Club vom Renommee des FC Bayern, seinen Rausschmiss auch noch so schäbig kommentieren muss im Nachgang. Was so nicht alles gestimmt haben soll, ein zu lasches Training (obwohl dieses eher wohl dosiert war, um bei der Fülle der Spiele, einfach den Kader angemessen zu schonen; Verletzungen wie im Falle Ribèry, holt man sich schnell), falsche Taktik und Systeme, und was nicht noch alles an „schmutzige Wäsche“ aus der Trommel kam. Hätten die Bayern und deren Stars Ancelotti auch nur annähernd verstehen, ja, verinnerlichen wollen, hätten sie mal nach London zu Chelsea, oder zu PSG, aber vor allem nach Madrid schauen sollen. Auch dort gewann Ancelotti sehr viel mit seiner (ruhigen) Art, mit seiner Erfahrung als ehemaliger Spieler und Champions-League-Gewinner. Gerade als Trainer gewann Ancelotti gleich drei Mal die Königsklasse, mit dem AC Milan, mit den Königlichen von Real – und immer wieder durch (s)eine Art und Weise: mit viel Ruhe, taktischem Verständnis und psychologischem Geschick, Stars (und Carlo trainierte die Größten à la Beckham, Inzaghi, Schevchenko, Ibrahimovic oder eben Ronaldo, Marcelo, Kroos und Modric, um nur ein paar zu nennen) zu einer absoluten Einheit zu formen. Bayern wollte abermals die Champions-League nach Heynckes gewinnen, was nicht einmal Pep Guardiola gelang. Wer Ancelotti wirklich tief verstehen möchte, und seine ruhige Ausstrahlung nicht mit Faulheit gleichsetzt, sollte sich das Champions-League-Finale von Real gegen Atletico Madrid noch einmal ansehen: Trainer-Karriere, Biografien: Ein einmaliges Vater-Sohn-Gespräch unter Trainern. Wahrscheinlich wollte der FC Bayern Carlo Ancelotti nie richtig verstehen? Carlos Markenzeichen bleibt: in der Ruhe liegt die Kraft! weiterlesen

Lifestyle, Freizeit, Wissen: Neues (altes) Magazin „eastwest“ auch wieder in deutschen Presse-Regalen. Das kompakte europäische Politik-und Nachrichtenheft bereichert die Medienlandschaft. Hier schreiben Wissenschaftler endlich einmal sachlich und spannend.

So richtig fort war es ja nie in Europa, das Polit-Magazin, dass (nicht nur) Europa, sondern die Welt zwischen West und Ost erklären soll. Asien kommt schließlich genauso wenig zu kurz, wie andere Länder und Strömungen in der weltlichen Großwetterlage der Politik und Wirtschaft. Manchmal lassen sich Trends und Nachfrage auch nicht richtig erklären, aber seit geraumer Zeit wuchs die An- und Nachfrage in der italienischen Redaktion von „eastwest“, das Magazin möge doch auch in anderen Ländern erscheinen. Nun also auch in Deutschland, und im „Wust“ von fakenews, dürsten die interessierten Leser einfach nach kurzen, interessanten und dennoch fachlich richtigen Berichten. „Eastwest“ ist wirklich empfehlenswert, weil von vielen Wissenschaftlern und Uni-Professoren sowie Dozenten mitgestaltet. Nichstdestotrotz, politisch von einer Denkrichtung ganz frei machen, können sich die Autoren um Chefredakteur Giuseppe Scognamiglio dann doch nicht. Linker Populismus wird sanfter angefasst, als der rechte momentan. Aber Giuseppe Sconamiglio und Team haben ein starkes Heft zusammen gestellt, und das in deutscher Sprache – was auch bedeutet, dass der Herausgeber in Rom (Europeye srl) keine Kosten und Mühen scheute, die besten Übersetzer zu verpflichten. Natürlich die meisten auf Honorarbasis, aber immerhin. Das Magazin hat sich Europa verpflichtet. Lifestyle, Freizeit, Wissen: Neues (altes) Magazin „eastwest“ auch wieder in deutschen Presse-Regalen. Das kompakte europäische Politik-und Nachrichtenheft bereichert die Medienlandschaft. Hier schreiben Wissenschaftler endlich einmal sachlich und spannend. weiterlesen

Sport, Biografien und Funktionärs-Karrieren: Fußball und Formel-1, aber Ferrari ist und bleibt sein Leben – Luca di Montezemolo. Etwa 80% der Italiener hätten ihn gern als Ministerpräsident. Gefragt ist der Adlige aber als Wirtschaftsexperte weltweit.

Luca di Montezemolo, eigentlich ganz richtig, Luca Cordero di Montezemolo, ist 70 Jahre alt und wirkt aber körperlich und geistig wie 50. Luca di Montezemolo bringt so schnell natürlich nichts mehr aus der Ruhe, auch nicht dessen Rückzug von Ferrari, aus Maranello, wo er eigentlich mehr als die Hälfte seines Lebens verbrachte. Di Montezemolo verkörpert seine Familientradition, er entstammt einem alten piemontesischem Adelgeschlechts (den Marchesi di Montezemolo, die über Generationen dem Haus Savoyen diente), wie kaum ein anderer: seriös, integer, sozial und ihrem Reichtum verpflichtet, edel in allen Lebenssituationen zu handeln. Der studierte Jurist Luca di Montezemolo (an der Uni La Sapienza in Rom 1971 mit summa cum laude abgeschlossen) war nicht nur Generaldirektor des Organisationskomitees für die Fußball-Weltmeisterschaft 1990 in Italien, sondern wurde als Unternehmer etlicher Firmen bekannt, die er mehr oder minder, rettete, umkrempelte, und sanierte. Das Motorengeräusch und Benzin im Blut begleiteten bisher seine Karriere, als ehemaliger Amateur-Rennfahrer war es nur eine Frage der Zeit, wann der gebürtige Bologneser irgendwann bei Italiens Sportwagen-Stolz Ferrari landen würde. Firmeninhaber Enzo Ferrari jedenfalls wurde auf Luca di Montezemolo während einer Radiosendung aufmerksam, in der ein Zuhörer live die Krise bei Ferrari und dem Rennsport allgemein analysierte. Ja, Analysieren kann di Montezemolo wie kein zweiter. Heute berät er weiterhin Firmen, und wird als Fachmann und Redner von Universitäten und Unternehmen eingeladen. Sport, Biografien und Funktionärs-Karrieren: Fußball und Formel-1, aber Ferrari ist und bleibt sein Leben – Luca di Montezemolo. Etwa 80% der Italiener hätten ihn gern als Ministerpräsident. Gefragt ist der Adlige aber als Wirtschaftsexperte weltweit. weiterlesen

Trainer-Karrieren und Biografien, Trainer-Psychologie: Von Carlo Ancelotti lernen heißt, den Stil zu bewahren, egal wie schlecht man behandelt und wie viel „Dreck“ einem nachgeworfen wird! Es wird immer klarer: Bayern Münchens Problem ist eigentlich Uli Hoeneß, dessen Auftreten und Management nicht mehr zeitgemäß ist

Carlo Ancelotti ist und bleibt ein Mann mit Stil – selbst nach dessen „ad-hoc-Entlassung“ bei den Bayern, wahrt der Meistermacher und dreimalige Champions-League-Sieger die Fasson. Obwohl, warum auch immer, so viel „schmutzige Wäsche“ gewaschen wird von Seiten der Bayern, die es eigentlich auch nicht nötig hätten, ihren Meistercoach der vergangenen Saison so „bloß zu stellen“, zumindest versuchen sie es seit Tagen. Carlo hat geschwiegen, und war gut damit beraten, allein, sein Sohn Davide bezog neulich in der heimischen Gazzetta dello Sport Stellung, besonders zu den Vorwürfen, Ancelotti habe „seinen Familien-Clan um sich geschart“. Jeder moderne Trainer, so Ancelottis Sohn und Co-Trainer, Davide, würde sein eigenes Team zusammen stellen und überallhin mitnehmen. Das gesamte Ancelotti-Trainer-Team habe stets nach bestem Wissen und Gewissen „Alles für die Bayern“ gegeben. Die Vorwürfe der „Vetternwirtschaft und des laschen Trainings“ seien einfach „hässlich, beleidigend und unwürdig“, damit hat Davide Ancelotti nicht ganz Unrecht. Carlo Ancelotti bleibt sich und seiner Linie treu – wenig zu sagen ist oft mehr und dazu noch stilvoll. Was soll ihn auch beunruhigen, die Bayern bezahlen noch sein Gehalt, und gewonnen hat „Carlone“ quasi alles im europäischen Fußball! Was stört es die stolze Eiche, wenn sich „Schweine“ an ihr reiben… Trainer-Karrieren und Biografien, Trainer-Psychologie: Von Carlo Ancelotti lernen heißt, den Stil zu bewahren, egal wie schlecht man behandelt und wie viel „Dreck“ einem nachgeworfen wird! Es wird immer klarer: Bayern Münchens Problem ist eigentlich Uli Hoeneß, dessen Auftreten und Management nicht mehr zeitgemäß ist weiterlesen

Trainer-Karrieren und Biografien: ++aktuell++ aktuell++Ancelottis AUS in München – die 0:3-Niederlage bei PSG war zwar eindeutig, aber weniger der „Mister“ trägt die Schuld, als vielmehr Bayerns Kader-Zusammenstellung

Geeignet wären: Thomas Tuchel, Jürgen Klopp oder Lucien Favre!

Was haben Sie in München nicht geträumt, nach Guardiola, der die Bayern spielerisch intellektuell völlig ausgereizt und dennoch keine Champions-League gewonnen hatte, dachten sich die Münchener Bayern, sie müssten nun einen Coach holen, der Champions-League (gewinnen) kann.
Und in der Tat, Carlo Ancelotti hatte so viel Erfahrung, um auch bei den Bayern, wenn nicht im ersten Jahr (immerhin Meister geworden), oder eben in dieser Saison, so doch zumindest in einer dritten, den Henkelpott zu gewinnen. Zwar ist das auch eine Hypothese, aber Ancelotti hatte es ja mit dem AC Mailand zwei Mal und mit Real Madrid ebenfalls ein Mal vorgemacht. Die geballte Erfahrung. Pep Guardiola war gleich in vier Anläufen gescheitert. Dominant und mit 80%-Ballbesitz scheiterte Bayern mit dem katalanischen Fachmann. Was Carlo Ancelotti fehlte? Ein starker Kader, wie einst in Mailand und bei Real Madrid, um einfach auf höchstem Level wettbewerbsfähig zu bleiben. Wer könnte Meistermacher Ancelotti beerben? Thomas Tuchel, nicht nur, weil derzeit frei, wäre die logischste Konsequenz (auch brachte er sich nie selbst ins Gespräch, so souverän ist Tuchel einfach), dazu ist er ein Deutscher Trainer – der den Fußball aber Guardiola-like sieht. Andries Jonker, wenn auch Bayern-erfahren (nach Louis van Gaal fünf Spiele ohne Niederlage), scheiterte zuletzt in Wolfsburg, und Diego Simeone würde sich unter Karl-Heinz Rummenigge und besonders, Uli Hoeneß, nie unterordnen. Simeone ist ein Freigeist wie Ancelotti, nur konnte es Carlo ein wenig kaschieren, und den Bayern Granden genügend Mitspracherecht einräumen. Matthias Sammer ist und bleibt nur noch Fernsehen-Experte, Julian Nagelsmann (wenn die Erfolge bei der TSG 1899 auch für ihn sprechen) kommt eine Spur zu un-authentisch und zu selbstbewusst rüber – an ihm scheiden sich die Geister! Mauricio Pochettino von den Spurs, baut gerade dort etwas Bleibendes auf. DFB-Assistenztrainer Thomas Schneider kennt auch die DNA eines schönen und schnellen Fußballs, doch beim DFB scheint er seine Erfüllung gefunden zu haben. Jürgen Klopp wäre zwar auch eine Alternative, doch kaum einer glaubt, dass der gebürtige Schwabe den FC Liverpool verlässt, ohne den Fans einen Titel zu bescheren (zwei verlorene Finals sind nicht dessen Anspruch), das ist seine Mission. Doch, auch ein Klopp bräuchte fast fertige und erfahrene Spieler, um Großes zu leisten. Einer, den man auch in Betracht ziehen sollte, und vielleicht ziemlich geeignet wäre für den FC Bayern, ist: Lucien Favre (momentan bei OGC Nizza). Lucien Favre kann mit Stars wie mit aufstrebenden Junioren (umgehen). Und, selbst einen Balotelli hat er halbwegs gebändigt, und wie schon in Berlin und Gladbach steht Favre für einen schönen offensiven Ballbesitz-Fußball, wie ihn Favre auch in Nizza spielen lässt! Ancelottis Fehler war es vielleicht, nicht ein paar größere Stars gefordert zu haben, die auf europäischer Ebene die Topklasse eben ausmachen. Lesen Sie hier die Zusammenfassungen und Kommentare der Medien… Trainer-Karrieren und Biografien: ++aktuell++ aktuell++Ancelottis AUS in München – die 0:3-Niederlage bei PSG war zwar eindeutig, aber weniger der „Mister“ trägt die Schuld, als vielmehr Bayerns Kader-Zusammenstellung weiterlesen

Fußball, Biografien und Akteure: Zeugwart und Betreuer Bernhard „Bernie“ Dangelmaier. Seit über 40 Jahren „Mädchen für Alles“, und er selbst sieht sich als „Betreuer und Freund zur Mannschaft“

Egal welcher Club der Welt und Größe, ob Profis, wie beim FC Bayern, dem VfB Stuttgart oder Real Madrid und dem FC Barcelona – ohne SIE kommt keine Mannschaft der Welt wirklich klar, weder bei den Profis noch bei den Amateuren bis hin in die untersten Klassen: Die Zeugwarte im Team und Club. Manchmal „Mama-Ersatz“, Kickschuhpfleger oder gar Busfahrer. Der Zeugwart und oft auch Betreuer (in Personalunion) ist stets nah dran am Team und immer auch ein fester Bezugspunkt für die Spieler, aber auch für das Trainer-Team. Nicht immer sickern die Namen durch, die im Hintergrund „werkeln“. Wer kennt schon Josef „Sepp“ Schmid, der lang beim FC Bayern Stars heranwachsen sah, neulich feierte Sepp Schmid den 90sten Geburtstag. Oder etwa den dienstältesten Zeugwart der Bundesliga, Walter Notter des FSV Mainz 05, dem „Herrscher der Leibchen“? Der FC Normannia Gmünd hat ebenfalls einen ganz speziellen Zeugwart und Betreuer: Bernie Dangelmaier. Man könnte auch sagen, dass Dangelmaier zumindest in der Region zwischen Schorndorf und Schwäbisch Gmünd (im Ostalbkreis), aber in Baden-Württemberg allgemein, wie kein anderer die Profession des Zeugwarts prägte und immer noch beherrscht – Bernie Dangelmaier ist „noch am Ball“, und sitzt meist ganz außen auf der Auswechselbank, immer bereit, aufs Feld zu rennen, wenn sich ein Spieler verletzt.  Endlich Zeit, ihn einmal zu porträtieren hier auf checkfussballberater.de, und das ganze natürlich „per Du“,  denn Bernie hat uns nämlich jahrelang selbst betreut und begleitet im Juniorenbereich der C- bis A-Jugend. Der 65-jährige Zeugwart Dangelmaier nahm sich Zeit für ein Gespräch, und kann einiges aus dem Leben und vom Fußball erzählen. Fußball, Biografien und Akteure: Zeugwart und Betreuer Bernhard „Bernie“ Dangelmaier. Seit über 40 Jahren „Mädchen für Alles“, und er selbst sieht sich als „Betreuer und Freund zur Mannschaft“ weiterlesen

Trainer-Karrieren und Biografien: Immer häufiger enden Trainer-Engagements abrupt, ehe sie überhaupt richtig starteten – Ob im Profibereich, oder in den gehobenen Amateurligen, Anspruch und Wirklichkeit klaffen oft auseinander, und die Faktoren Zeit sowie Geduld sind nicht Jedermanns Sache!

Ob wie bei Frank de Boer (damals bei INTER), Jos Luhukaj (VfB Stuttgart, gleich zu Beginn der vergangenen Saison) oder Thomas Letsch (Tedescos Nachfolger bei Erzgebirge Aue; nach 60 Tagen war Schluss) sowie Oscar Corrochano (er warf beim Drittligisten Sportfreunde Lotte selbst das Handtuch, in der Meinung, sein Team nicht mehr zu erreichen, nach 13 Tagen), es sind allesamt Trainer, denen nicht viel Zeit geschenkt wurde, bzw. komische Dinge hineinspielten. Für manch einen von ihnen endete das Engagement, noch bevor die Saison richtig begann. die Gründe bleiben oft bizarr! Aber auch in der Verbandsliga Baden-Württemberg machte Trainer Aleks Kalic (48) eine ähnliche Erfahrung. Sicher ist für Trainer nur, dass Vieles unsicher ist. Grund genug für uns, ein paar Tatsachen zu analysieren. Jedenfalls stand uns Aleks Kalic (48) für ein offenes Gespräch ganz ohne Gram und mit sich im Reinen, zur Verfügung. Knapp vier Wochen, nachdem ihm beim TSV Essingen (bei Aalen) ganz plötzlich vor dem ersten Spieltag mitgeteilt wurde, man plane ohne ihn. Das hatte der schwäbische Trainer und Berufsschullehrer mit serbischen Wurzeln so auch noch nicht erlebt. Trainer-Karrieren und Biografien: Immer häufiger enden Trainer-Engagements abrupt, ehe sie überhaupt richtig starteten – Ob im Profibereich, oder in den gehobenen Amateurligen, Anspruch und Wirklichkeit klaffen oft auseinander, und die Faktoren Zeit sowie Geduld sind nicht Jedermanns Sache! weiterlesen

Ein paar U23-Teams sind noch recht aktiv: Das Baden-Württemberg-Derby entschied der kleine VfB gegen den SCF für sich

VfB-Legende Andreas Hinkel setzt seiner U23 als Trainer den Stempel auf

Stuttgart – Nach den Unruhen der vergangenen Jahre, ist endlich wieder ein bisschen Ruhe eingekehrt beim VfB. Damals mit dem Abstieg der Ersten in die Zweitklassigkeit, stand der ganze Club unter Strom, die Atmosphäre war angespannt und die Spieler wie Mitarbeiter waren verunsichert. Bis in die Juniorenabteilung strahlte diese Unruhe aus.

Mit dem Aufstieg zurück ins Oberhaus, ist wieder mehr Selbstbewusstsein zurückgekehrt. Das merkten gestern auch die knapp 600 Zuschauer in der Regionalliga bei den „kleinen Roten“. Die U23 besiegte den SC Freiburg mit 4:2 (3:2), und zeigte, was sie so stark macht: Eine Variable und gefestigte Abwehrkette, hier ist eindeutig die Handschrift ihres Trainers, Andreas Hinkel, einst selbst ein starker Verteidiger und Nationalspieler, erkennbar. Ein paar U23-Teams sind noch recht aktiv: Das Baden-Württemberg-Derby entschied der kleine VfB gegen den SCF für sich weiterlesen

Woran zeigt sich die Qualität eines Spielerberaters oder Agenten? Hier die (Steil-)Vorlage eines Leitfadens…

Entstanden ist dieser Blog einst auch, um Eltern, Spieler aber auch die Vereine für Spielerberater und deren Handeln (im Guten wie im Schlechten) zu sensibilisieren. Uns erreichten ständig Anfragen, ob (und überhaupt), und ab wann, oder welcher Berater in Frage käme für den Spieler. Oftmals waren die jungen Talente gerade einmal im U16-Bereich.

Dann wiederum erreichen uns noch heute auch Anfragen und Bitten von (Profi-) Spielern weltweit (ja auch Agenten bitten immerhin um Hilfe), bzw. Talenten aus dem gehobenen Junioren- und Amateurbereich, die uns intensiv und fast flehend um Vermittlung bitten, weil sie sich von deren Beratern und Agenten im Stich gelassen, ja, schlichtweg vergessen fühlen. Ganz dem Motto: „Hilf Dir selbst, ich habe Wichtigeres zu tun!“

Und was machen wir von Checkfussballberater.de ? Wir analysieren und sichten fleißig die Spielervideos, oder scouten (wenn Zeit), auch live vor Ort. Noch viel wichtiger aber, wir sichten und analysieren, soweit die Transparenz es zulässt, auch die zahlreichen Spielerberater-Agenturen, oder einfach nur die Berater (meist eine One-Man-Show). Bis heute fragen wir uns wirklich (ohne Ironie und Häme – wobei der Grat schmal ist), kann ein einziger Berater, evtl. noch mit einem Assistenten, circa 60 „angesammelte“ Spieler und Jungtalente überhaupt adäquat betreuen? Und adäquat heißt, u. a. sich um Schule und Ausbildung der Spieler zu kümmern (Korrespondenz mit den Eltern und Lehrern im U17 bis U19-Bereich), Bank- und Wohnungsgeschichten zu regeln, sich darum (bitte auch gemeinsam!) zu kümmern? Auf der sportlichen Ebene stets auf der Höhe zu sein, wo, wann, welche Clubs ggf. Verstärkungen suchen, wenn der eigene Spieler z. B. irgendwo durchs Raster gefallen ist – Eine gute Zeitplanung und das Setzen von Prioritäten sind das oberste Gebot. Eigentlich. Doch wie so oft, den Beratern wächst die Arbeit fast schon mit ihren „Zugpferden“ über die Ohren, und die anderen 58 von 60 zu betreuenden Spielern werden vernachlässigt. Professionalität sieht einfach anders aus, das beklagen auch die sehr guten und professionellen Berater, die eine ganze Branche durch die schwarzen Schafe in Misskredit gebracht sehen… Woran zeigt sich die Qualität eines Spielerberaters oder Agenten? Hier die (Steil-)Vorlage eines Leitfadens… weiterlesen

Wir legen eine kleine Schreibpause ein! Das Wichtigste, dazu immer zeitlos und aktuell, steht hier!

Mit dem Alter wachsen auch die (anderen) Aufgaben. Zumal, wenn noch die hauptberuflichen! Immer betonten wir, besser gesagt ich, dass der Fußball, das Beraten der Eltern wie Spieler, sowie das Scouting immer eine Nebensache war, ist und bleibt – deshalb nicht weniger professionell, im Gegenteil – es geht auch um unsere Reputation. Wir nehmen uns viel Zeit beim Analysieren und Sichten! Wöchentlich, und vor allem in den Transferphasen, erreichten uns knapp 60 Anfragen (wöchentlich!).

Nur: das Schreiben hier im Blog wird etwas zurück gefahren, okay, vielleicht kommt hin und wieder die eine oder andere Biografie dazu, von der wir denken, man könne auch fürs eigene Leben von ihr etwas lernen und mitnehmen, oder wir ergänzen hier den Blog noch um ein paar Buchtipps und Rezensionen, aber vielmehr kommt vorerst nicht mehr…

Der Hauptberuf allgemein und die eigenen Kinder gehen einfach vor.

Wir sind aber überzeugt, dass ALLE Artikel und Informationen hier im Blog ein großes Stück weit stets aktuell sind und bleiben…

Liebe Talente und (Ex-)Stars, verliert den Glauben an Eure Stärken nie, glaubt immer daran, was Euch in schwierigen Situationen weiter gebracht und aufgebaut hat. Dass man auch seine Schwächen kennen und akzeptieren muss, gehört dazu, um ein Großer zu werden – egal wo! Im Job, im Sport, im Leben, ob im Junioren- Amateur- oder Profibereich.

Und, vergesst nie, andere mit-aufzubauen…

In diesem Sinne, viele sportliche Grüße,

-GiD-