Sportdirektoren und Kaderplaner: Sie entscheiden oft mehr über die Mannschaftszusammenstellung als die Trainer! Schmadtke trat freiwillig zurück, anscheinend um Trainer Stöger nicht „opfern“ zu müssen beim 1.FC Köln

Nur, um einen kleinen Thementrend aufzugreifen:

Wer hat eigentlich mehr Macht im Club als die Sportdirektoren und Kaderplaner, wie sich viele seit Neuestem nennen(?). Die Trainer haben zwar oft Spieler im Kopf, die sie gern bei sich wüssten, doch oftmals klappt es wegen übertriebener Gehaltsforderungen der Spieler, ab und zu wegen des knappen Budgets der Clubs einfach nicht. Stattdessen stecken in einigen Clubs eher die Chefscouts, freelance-Scouts und Kaderplaner die Köpfe zusammen, und tüfteln aus, wie denn der Kader adäquat zusammen gestellt werden könnte. Man kann mit Fug und Recht behaupten, nicht jeder Trainer hat die Spieler im Team, die er sich wünschte, aber die Positionen müssen eben besetzt werden… Jörg Schmadtke, ehemals Sportmanager und Geschäftsführer Sport des „EffCeh“, zog selbst die Notbremse und trat (wohl) freiwillig zurück. Sportdirektoren und Kaderplaner: Sie entscheiden oft mehr über die Mannschaftszusammenstellung als die Trainer! Schmadtke trat freiwillig zurück, anscheinend um Trainer Stöger nicht „opfern“ zu müssen beim 1.FC Köln weiterlesen

Trainer-Karrieren und Biografien, Trainer-Psychologie: Von Carlo Ancelotti lernen heißt, den Stil zu bewahren, egal wie schlecht man behandelt und wie viel „Dreck“ einem nachgeworfen wird! Es wird immer klarer: Bayern Münchens Problem ist eigentlich Uli Hoeneß, dessen Auftreten und Management nicht mehr zeitgemäß ist

Carlo Ancelotti ist und bleibt ein Mann mit Stil – selbst nach dessen „ad-hoc-Entlassung“ bei den Bayern, wahrt der Meistermacher und dreimalige Champions-League-Sieger die Fasson. Obwohl, warum auch immer, so viel „schmutzige Wäsche“ gewaschen wird von Seiten der Bayern, die es eigentlich auch nicht nötig hätten, ihren Meistercoach der vergangenen Saison so „bloß zu stellen“, zumindest versuchen sie es seit Tagen. Carlo hat geschwiegen, und war gut damit beraten, allein, sein Sohn Davide bezog neulich in der heimischen Gazzetta dello Sport Stellung, besonders zu den Vorwürfen, Ancelotti habe „seinen Familien-Clan um sich geschart“. Jeder moderne Trainer, so Ancelottis Sohn und Co-Trainer, Davide, würde sein eigenes Team zusammen stellen und überallhin mitnehmen. Das gesamte Ancelotti-Trainer-Team habe stets nach bestem Wissen und Gewissen „Alles für die Bayern“ gegeben. Die Vorwürfe der „Vetternwirtschaft und des laschen Trainings“ seien einfach „hässlich, beleidigend und unwürdig“, damit hat Davide Ancelotti nicht ganz Unrecht. Carlo Ancelotti bleibt sich und seiner Linie treu – wenig zu sagen ist oft mehr und dazu noch stilvoll. Was soll ihn auch beunruhigen, die Bayern bezahlen noch sein Gehalt, und gewonnen hat „Carlone“ quasi alles im europäischen Fußball! Was stört es die stolze Eiche, wenn sich „Schweine“ an ihr reiben… Trainer-Karrieren und Biografien, Trainer-Psychologie: Von Carlo Ancelotti lernen heißt, den Stil zu bewahren, egal wie schlecht man behandelt und wie viel „Dreck“ einem nachgeworfen wird! Es wird immer klarer: Bayern Münchens Problem ist eigentlich Uli Hoeneß, dessen Auftreten und Management nicht mehr zeitgemäß ist weiterlesen

Fußball-Talente und Scouting: Der Jamie-Vardy-Effekt – Was macht einen unterklassigen Amateurkicker zu einem Star? Wieviele Beobachter sind wirklich wach, und recherchieren auch vor Ort in Provinzen?

Jamie Vardy (Beitragsbild und Fernsehen-Screenshot) war schon immer eine Tormaschine, teils sogar mit einer Fußfessel, die er wegen einer Schlägerei mit Folgen, auferlegt bekam…

Doch wie kam ein Spieler wie Jamie Vardy letztendlich so weit nach oben, und konnte sogar mit seinen Toren die Jahrhundert-Story mit dem FC Leicester City mitgestalten. War es, oder ist es auch heute nur Glück, wenn es so ein Spieler von den unteren Ligen doch ganz nach oben schafft? Es gehört schon mehr dazu, aber eben auch die richtigen Leute, Experten und Trainer, die sich die Mühe machen, sich mit unkonventionellen Spielern und Lebensläufen auseinander zu setzen. Jeder Scout und jeder Club sucht nach Phänomenen, vielleicht manchmal auch an falschen Orten, weil man sich nur dort bewegt, wo man den großen Fußball vermutet. Hier ein kurzer Situationsbericht. Fußball-Talente und Scouting: Der Jamie-Vardy-Effekt – Was macht einen unterklassigen Amateurkicker zu einem Star? Wieviele Beobachter sind wirklich wach, und recherchieren auch vor Ort in Provinzen? weiterlesen

Vom spanischen Top-Scout und „Erfolgs-Architekten“ des FC Sevilla zum Sportdirektor der AS Roma: Kennen Sie „Monchi“?

„Monchi“, ist kein geringerer als Ramón Rodríguez Verdejo, der ehemalige Profi-Torspieler und jetzige, noch firmierender, Sportdirektor von FC Sevilla. Dass „Monchi“ in der kommenden Saison die AS Roma in der Serie A als Sportdirektor unterstützen wird, gilt als wasserdicht und sicher. Wir berichten hier über diesen Sportdirektor, weil er in der Branche als ausgewiesener Fachmann und Experte gilt, da sein Name ganz eng mit den europäischen Erfolgen des FC Sevilla verwoben ist. Und, seine Karriere ist immerhin interessant, vom ehemaligen Talente-Scout zum Sportdirektor. In der ewigen Stadt wartet keine einfache, aber immerhin eine anspruchsvolle Tätigkeit auf ihn. Ramón Rodríguez Verdejo soll es also richten, die Roma wartet bereits. Vom spanischen Top-Scout und „Erfolgs-Architekten“ des FC Sevilla zum Sportdirektor der AS Roma: Kennen Sie „Monchi“? weiterlesen

In eigener Sache – und das Scouting: Abdelhamid Sabiri, von der Zweiten des FCN flugs in die Erste

Dass wir von Checkfussballberater.de  unsere Ohren, aber vor allem, unsere Augen, stets offen halten – Spiele und Spieler scouten, und mit unseren Einschätzungen oft auch richtig liegen, zeigt die Personalie des aus Marokko abstammenden Abdelhamid Sabiri – dreimal traf Sabiri bereits für den Club in der 2. Bundesliga.

Sabiri ist zweifelsfrei ein neues, frisches und unverbrauchtes „Riesentalent“. Sein Wert liegt bereits bei knapp 750.000 Euro, und Offerten liegen auch schon auf dem Tisch. Flexibel kommt Sabiri über die Mitte, mit viel Übersicht, und sorgt auch für Schwung über die linke Seite im Angriff. In eigener Sache – und das Scouting: Abdelhamid Sabiri, von der Zweiten des FCN flugs in die Erste weiterlesen

Profifußball, 3. Liga: VfR Aalen – Kurz vor der Insolvenz, die aber noch abgewehrt werden könnte – doch die Probleme sind vielschichtiger! Es fehlen Expertenwissen und Demut…

Nichts ist normal beim VfR, und war es wohl auch die ganze Zeit nicht, seit Mäzen Scholz‘ Austritt als Geldgeber und dem Ausstieg von Großsponsor Prowin. Der Nachfolgesponsor Telenot hält dem VfR zwar noch die Stange, doch wird die Telenot-Geschäftsleitung den Verantwortlichen in Aalen einiges aufdiktieren. In Not ist daher nur der VfR Aalen. Man darf gespannt sein, wie das VfR-Präsidium und seine Geschäftsführer reagieren werden. Der Punkte-Abzug in der 3. Liga scheint bereits beschlossen, das regeln schließlich die Statuten, wenn eine Insolvenz während der Saison geplant werden muss. Soll heißen, die Finanzen stimmten dann schon zum Saisonstart (eigentlich) nicht…

Die Probleme liegen aber  vielschichtiger. Von einer qualitativ mangelhaften Juniorenabteilung (man nehme einzelne, professionell handelnde, Trainer heraus) ohne Jugendinternat, ohne Nachwuchsleistungszentrum, das heißt – kein NLZ-Standort und damit mangelnde Attraktivität, bis hin zur Infrastruktur und deren Mitarbeitern, die zwar alles geben wollen, aber nicht können. Wer nur in Profigehälter (bei Fußballern wie Funktionären) investiert – statt in Nachhaltigkeit, sowie in eine Fußball-Philosophie, die Fans und Bürger durch Identifikation bindet, muss sich nicht wundern. Irgendwann entstand zwar ein Konzept, entworfen vom ehemaligen VfR-Trainer und Fußballlehrer, Rainer Scharinger, doch es scheint irgendwo in einer Schublade verstaubt zu sein. Profifußball, 3. Liga: VfR Aalen – Kurz vor der Insolvenz, die aber noch abgewehrt werden könnte – doch die Probleme sind vielschichtiger! Es fehlen Expertenwissen und Demut… weiterlesen

Kurzmitteilung/Info-News +++aktuell+++ Italienische Beobachter und Scouts tun sich zusammen – für eine bessere Kontaktpflege und einen professionellen Austausch!

 

Italien ist ja das Fußballland schlechthin, und nirgendwo sonst „tummeln“ sich so viele Beobachter und Scouts von den Amateuren bis hinauf in den Profifußball. Die Zahl der Freelancer dürfte wie in vielen anderen Ländern natürlich weit höher sein, als die, der Festangestellten. Die einen träumen von einem festen und sicheren Job (gibt es den? Der Fußball bleibt erfolgsbedingt immer schnelllebig und die Job-Fluktuation hoch), die anderen Scouts fühlen sich als selbstständige Beobachter – teils mit festen Auftraggebern – sehr wohl. Abenteuerlustig und neugierig sind die meisten. Wichtig wie überall, ein gut funktionierendes Netzwerk und auch ein bisschen Absicherung. Die Fußballbeobachter in Italien haben sich jedenfalls formiert und zusammen getan zur „Associazione Di Categoria Per Gli Osservatori Calcistici“, kurz A.S.D.O.C.

Eines der Gründungsmitglieder und langjähriger Fußballscout und Trainer ist Alessandro Siciliano (40). Siciliano erläuterte Checkfussballberater.de die Idee und Wichtigkeit von A.S.D.O.C. Kurzmitteilung/Info-News +++aktuell+++ Italienische Beobachter und Scouts tun sich zusammen – für eine bessere Kontaktpflege und einen professionellen Austausch! weiterlesen

INTER Mailand kommt nicht zur Ruhe – Trainer Frank de Boer wackelt gehörig und Kapitän Mauro Icardi legt sich mit den Fans an!

Im San Siro 1:2 gegen Cagliari, aber bereits davor hagelte es peinliche Niederlagen, auch in der Europa-League gegen Hapoel Beer Sheva aus Israel und gegen Sparta Prag. Für de Boer spricht nur, dass er keine lange Vorbereitungszeit mit dem Team hatte, nach dem Roberte Mancini gehen musste.

Dass nun aber ausgerechnet der argentinische Kapitän Mauro Icardi, gerade mal 23 Jahre alt, für Unruhe sorgt, und den Hass des harten Fankerns auf sich zieht, spricht Bände. Überhaupt scheint Icardi sehr mitteilungsbedürftig zu sein. Vergangene Woche erschien ein Autobiographie über Mauro Icardi. Spötter fragen sich, was hat Icardi eigentlich bisher schon erreicht? Er gilt als Schönling und sehr berechnend. Aus Barcelonas Jugendakademie kommend, weil er dort nicht zur Spielweise Barcas passte, verbrachte er seine Zeit bei Sampdoria Genua, wechselte dann aber zu Inter, wo er unbedingt Champions League spielen wollte. Zu Saisonbeginn meinte er ganz ernst, er könne sich auch einen weiteren Wechsel vorstellen, wenn die Champions League nicht erreicht würde. So macht man sich Freunde! Und das bei einem Salär von 100 Millionen Euro für fünf Jahre. Die Tifosi der Curva Nord haben ihn so richtig im Visier, „Streife Deine Kapitänsbinde ab, Du bist nicht unser Kapitän“, war noch das Freundlichste aus der Kurve. Gegen Cagliari verschoss Icardi auch noch sinnbildlich für die Inter-Krise einen Elfer. INTER Mailand kommt nicht zur Ruhe – Trainer Frank de Boer wackelt gehörig und Kapitän Mauro Icardi legt sich mit den Fans an! weiterlesen

Englands Trainer Allardyce plapperte zwar nur drauflos mit seinem „Insiderwissen“, aber vermutet wurden solche Machenschaften schon lange: Manager und Scouts, aber auch Trainer, die hintenrum kassieren. Nicht immer spielen wohl die Stärksten im Nationalteam oder in einer Profi-Elf…

 

Dem englischen Nationalcoach Sam Allardyce kostete seine Auskunftsfreude gegenüber den „Fake-Investoren“ letztendlich seinen Job – investigative Journalisten hatten ihn gelinkt und aus der Reserve gelockt. Ganze 88 Tage und 1 Match war er Nationaltrainer. Doch einige von uns wunderten sich überhaupt nicht so sehr, worüber sich Allardyce ausließ. Hinter vorgehaltener Hand habe ich mich schon oft mit Experten aus der Trainer- und Scoutingbranche unterhalten. Es ging um den Einfluss von Agenten und Spielerberatern, aber auch von Scouts, die den Trainern und Managern buchstäblich ins „Ohr singen“. Englands Trainer Allardyce plapperte zwar nur drauflos mit seinem „Insiderwissen“, aber vermutet wurden solche Machenschaften schon lange: Manager und Scouts, aber auch Trainer, die hintenrum kassieren. Nicht immer spielen wohl die Stärksten im Nationalteam oder in einer Profi-Elf… weiterlesen

Spielerberater: Nach Klopp bekommt nun auch Guardiola sein Fett ab („Peps Fußball ist langweilig“) – Mino Raiola teilt weiter aus, was er bezweckt, bleibt offen…

 

Vergangene Woche noch beschimpfte Raiola über die Medien Jürgen Klopp, und beklagte die Art und Weise der Abwicklung von Balotellis Transfer vom FC Liverpool zu OGC Nizza (hier im Blog behandelt), jetzt teilt der umtriebige Spielervermittler und Agent weiterhin kräftig aus. Pep Guardiola ist diesmal sein Empfänger. Hat er das nötig? Macht Raiola der Reichtum und sein, absolut vorhandenes Händchen für Talente, größenwahnsinnig und arrogant? Regel Nummer 1: gute und professionelle Berater agieren leise im Hintergrund. Oder ist das Gegenteil (s)eine Strategie? Nur welche, und was bezweckt Mino Raiola, sich mit Clubs und Toptrainern anzulegen – ohne Grund? Eine kleine Bestandsaufnahme. Spielerberater: Nach Klopp bekommt nun auch Guardiola sein Fett ab („Peps Fußball ist langweilig“) – Mino Raiola teilt weiter aus, was er bezweckt, bleibt offen… weiterlesen