Laufen kann Jeder – Das neue Buch zur App ist draußen: „runtastic“

Das „runtastic“ Laufbuch ist erschienen: im riva-Verlag München.

Und wer abnehmen möchte, dem verspricht das Buch, es auch zu schaffen, nämlich „fit und schlank in nur 10 Wochen“. Eigentlich aber ist es ein gelungener Begleiter auch für Neu- und Wiedereinsteiger, die nicht unbedingt einem Fitnessstudio beitreten möchten. Schließlich kann jeder laufen, hat er (sie) erst einmal den inneren Schweinehund überwunden. Laufen kann Jeder – Das neue Buch zur App ist draußen: „runtastic“ weiterlesen

Die rote Bibel: Das Bayern-Buch ist draußen, ergänzt mit der 25.Meisterschaft

Die 25. Meisterschaft und Schweinsteiger der erfolgreichste Profi
Meister geworden, und irgendwie doch zu wenig (?)
Das offizielle Bayern-Buch zur Saison 2014/15 ist bereits da, ergänzt um den neulich errungenen 25. Meistertitel.
Es dauerte echt nicht lang, bis der riva-Verlag, aus München, das Buch um ein weiteres Kapitel samt Meisterschaftsgewinn fertigstellte. Man könnte auch ausrufen,
die rote Bayern-Bibel ist draußen.

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Dante – den Tränen einst nahe, und über 1000 Km für Probetrainings unterwegs gewesen

Dante: Ein Bertinho Vogts oder – an seinem Traum dran bleiben!
Als der Bayern-Profi in die Seleção berufen wurde, wussten nur Familienangehörige wie hart er dafür gearbeitet hatte. Seine Karriere bis zur WM ist in seiner Biographie recht gelungen vom Autoren Patrick Strasser aufgeschrieben worden. Eine Rezension von Giovanni Deriu, gewidmet all den Spielern, die momentan hadern, hoffen und auf Reisen sind… Euer Moment kommt noch! (Domi, Kevin, Marvin, Mirko oder Niklas sowie Denis und Cezar oder wie sie alle heißen…) Dante – den Tränen einst nahe, und über 1000 Km für Probetrainings unterwegs gewesen weiterlesen

Totaalvoetbal! Totaler Fußball – Zwischen Breite und Enge, und über Geduld im Juniorenbereich

Der FC Barcelona mit seiner Philosophie der vergangenen Jahre, sowie von heute, sind, wie Bayern-Coach Pep Guardiola, ein Produkt des Totalen Fußballs nach Johan Cruyff. Der holländische Star der 70er Jahre sowie spätere Spieler und Trainer von Barcelona initiierte und transferierte diesen Fußball quasi aus Holland nach Katalonien. Ganz dem Motto, „Angriff ist die beste Verteidigung“, muss(te) kein Spieler mehr fest auf seiner Position bleiben. Auch die Verteidiger sind dazu angehalten, stets anzugreifen, den Gegner unter Druck zu setzen, und selbst Angriffe einzuleiten. Ziel blieb bis heute, „den Platz bei Ballbesitz in seiner ganzen Breite zu nutzen, bzw. den Raum bei gegnerischem Ballbesitz eng zu machen.“ Seit längerem zwar schon auf dem Markt, aber immer wieder aktuell und interessant, ist das Buch „Mythos Niederländischer Nachwuchsfußball“ von den Experten und Fußballtrainern Peter Hyballa und Hans-Dieter Te Poel. Totaalvoetbal! Totaler Fußball – Zwischen Breite und Enge, und über Geduld im Juniorenbereich weiterlesen

Ein Mann, viele Geniestreiche: Andrea Pirlo – „Ich denke, also spiele ich“

Der FANS-Zusammenschweißer

Buch-Rezension /  Andrea Pirlo: „Ich denke, also spiele ich“ (erschienen im riva-Verlag)
Jedermann und eigentlich, jeder Fan und Fußballästhet bewundert den schmächtigen italienischen Nationalspieler mit seinem verträumten Blick und der wallenden Haarpracht. Ein bisschen verwegen sieht er aus, und spielt genauso. Technisch vom Feinsten, oft wirkt es zu lässig, ist aber gut durchdacht. Angebote hatte der italienische Mittelfeldspieler von den größten Clubs Europas, blieb der Serie A, seiner Serie A, dennoch bis heute treu.
Für die „alte Dame“ Juventus bereitet er derzeit die Tore vor, oder zirkelt die Freistöße gleich selbst in die Torwinkel aller Stadien.
Wie beschreibt Coach Cesare Prandelli, der Vorgänger von Antonio Conte im Nationalteam der Azzurri, den genialen Spielmacher: „Er ist der Spieler aller Menschen. Jedes Stadion ist sein Stadion. (…) Er schweißt die Fans zusammen wie kein anderer (…)“, heißt es im Vorwort von Prandelli in der Biographie von Andrea Pirlo, „Ich denke, also spiele ich“, erschienen im riva-Verlag. Jede der 155 Seiten ist absolut lesenswert, man spürt Pirlos Worte im Buch, zusammengetragen wurden Pirlos Erlebnisse von Alessandro Alciato.
Giovanni Deriu fasst die Biographie zusammen.

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Andreas Hinkel und Alexander Zickler, ein Gewinn für jede Nachwuchsabteilung

INTERVIEW
Wiedersehen auf der Ostalb
Doppelinterview nach Spielschluss: Alexander Zickler gewann mit den Bayern die Champions League, Andreas Hinkel holte mit Celtic Glasgow die schottische Meisterschaft. Beide arbeiten inzwischen im Jugenbereich. Hinkel beim VfB Stuttgart, Zickler in Salzburg. Das Gespräch führte Giovanni Deriu.

Sie trafen sich bei einem so genannten Blitz-Turnier beim VfR Aalen, wo die U16 des VfB Stuttgart gegen RB Salzburg spielte. Alexander Zickler, mehrmaliger Deutscher Meister und Champions-League-Sieger 2001 mit den Bayern, betreut die Jungbullen. Andreas Hinkel, schottischer Meister mit Celtic Glasgow, ist inzwischen Co-Trainer des VfB. Nach dem 2:0-Sieg der Stuttgarter über Salzburg, gab es zwischen beiden Shakehands, und beide nahmen sich Zeit für ein Kurz-Interview mit RUND.

RUND: Herr Zickler, Herr Hinkel, hallo zusammen, wie ernst nimmt man so ein kleines Turnier mit den Junioren? Brennt der Ehrgeiz in Ihnen wie als Spieler früher?
Alexander Zickler: Ja, bei mir schon. Im Fußball will man ja immer gewinnen, genau das lebe ich ja auch vor. Das Turnier war eine gelungene Abwechslung zum Training in der Vorbereitungszeit, die auch bei den Junioren hart ist. Die Jungs wollen immer spielen…
Andreas Hinkel: Ja, sehe ich genauso. Im Spiel kann man auch gleich sehen, ob es mit der Umsetzung der Übungen aus dem Training klappt. Ehrgeizig bin auch ich, und beim VfB möchte man auch immer gewinnen.

RUND: Herr Zickler, Sie haben mit den Bayern, aber auch in Österreich mit Salzburg einiges gewonnen, Torschützenkönig waren Sie auch, aber der Champions League-Sieg 2001 gegen Valencia war wohl das Größte für Sie. Was dachten Sie beim diesjährigen Champions-League und Triple-Gewinn?
Alexander Zickler: Ganz große Klasse, ich habe mit den Bayern mitgefiebert. Und ehrlich, sie haben es sich total verdient, weil auch hart erarbeitet. Von Nichts kommt nichts, das sagen wir auch den Junioren immer wieder.

 

Andreas Hinkel

Von 2008 bis 2011 bei Celtic Glasgow: Andreas Hinkel. Foto Pixathlon

RUND: Bei Ihnen Herr Hinkel, kamen die Erfolge eher im Ausland, in Spanien beim FC Sevilla sowie in Schottland mit den Celtics. Jetzt sind Sie beim VfB verantwortlicher U12-Trainer sowie Co-Trainer bei der U16, inwiefern profitieren die Junioren von Ihren Erfahrungen?
Andreas Hinkel: Ja, meine Erfolge im Ausland haben mich auch geprägt, besonders in Schottland, wo ich auch schon immer den Juniorenfußball beobachtet habe. In aller erster Linie möchte ich auch den Jungs Erfahrungen weitergeben, die ich in Stuttgart als Jugendspieler selbst gemacht habe. Ich kam auch mit 12 Jahren in den Verein, von einem Club aus der Provinz. Da ist man als junger Kerl manchmal etwas unsicher. Ich versuche den Jungs, Ängste zu nehmen, und Mut zu zu sprechen. Klar, im Ausland bin ich selbstständiger geworden. Aber auch die Vizemeisterschaft mit dem VfB in der Bundesliga werde ich nie vergessen.

RUND: In Salzburg Herr Zickler, sind Sie ja auch Nachwuchskoordinator im unteren Jahrgansbereich, wie sehen Sie Ihre Aufgabe zum Beispiel heute auf dem Turnier?
Alexander Zickler: Ja, bei uns haben wir klare Aufgabenteilungen im Club. Natürlich bringe ich meine Erfahrungen wie Andreas Hinkel mit ein. Ich gebe Tipps und Ratschläge, schaue, dass die Jungs sich sportlich bewegen und benehmen – aber die Junioren kennen unseren Leitfaden, die RB-Philosophie. Als Co-Trainer unterstützte ich den Coach, gebe Feedback und motiviere natürlich die Spieler wo ich nur kann. Vier Augen sehen oft mehr als zwei… aber ganz klar: Ich möchte den Jungs etwas von meiner tollen Ausbildung zum Fußballer weitergeben!

RUND: Fast die obligatorische Frage an Beide zum Schluss, zieht es Sie als Trainer in den Aktiven- oder gar Profibereich?
Alexander Zickler: Für mich momentan kein Muss. Mir macht die Arbeit im Juniorenbereich viel Spaß, und es soll ja so sein, dass die Trainer mit der besten Ausbildung auch im Juniorenbereich tätig sein sollten.
Andreas Hinkel: Ich lasse alles auf mich zukommen, man sollte nie „Nie“ sagen, aber jetzt genieße ich die Arbeit beim VfB, die Zeit mit meiner Familie und bilde mich weiter.

Anmerkung:  Andreas Hinkel wird, Stand heute, den VfB Stuttgart als Juniorentrainer (U17-Assistent sowie U12-Trainer) verlassen; sachliche wie deftige Kritik wurde in einem Artikel der Stuttgarter Nachrichten auch an der Nachwuchsabteilung des VfB geübt, weil auch U17-Coach Domenico Tedesco den VfB in Richtung TSG 1899 Hoffenheim verlässt!

Interview Giovanni Deriu, während des Junioren-Blitzturniers 2013 in Böbingen/Ostalbkreis

 

Teil 2, der Juniorenfachmann spricht: Um Leistungen abzurufen, muss die Umgebung stimmen

INTERVIEW
„Kopiert wird bei uns nicht“
Ernst Tanner über die Uefa Youth League, Ralf Rangnick und das „Tracking System“ im Jugendfußball. Teil 2 des Interviews mit dem Nachwuchsleiter von Red Bull Salzburg. Interview Giovanni Deriu.
Teil 2, der Juniorenfachmann spricht: Um Leistungen abzurufen, muss die Umgebung stimmen weiterlesen

Teil 1, Der Juniorenfachmann spricht: Menschliche und fußballerische Ausbildung ist wichtig

INTERVIEW
„Die Besten der Besten“
 Ralf Rangnick holte ihn einst nach Hoffenheim, nun arbeiten beide gemeinsam  beim FC Red Bull Salzburg.
Ernst Tanner
 Häufig unterwegs: Ernst Tanner, Nachwuchsleiter
und Geschäftsführer der Nachwuchsabteilung von RB Salzburg, kennt flache Hierarchien und Kreativität.

Ernst Tanner führt teilweise ein Leben aus dem Koffer – so war es zumindest im vergangenen halben Jahr und auch noch kurz in die Weihnachtszeit hinein. Als Nachwuchsleiter und Geschäftsführer der Nachwuchsabteilung des FC Red Bull Salzburg nimmt Tanner (48) aufstrebende Talente selbst in Augenschein.
Ob in den „hauseigenen“ RB-Akademien in Brasilien, New York und Russland sowie bei der U17-Weltmeisterschaft in Dubai, Ernst Tanner und sein Team kennen weltweit Talente, die durch intensive und nachhaltige Förderung gegebenenfalls Profifußballer werden können. Lange Zeit prägte Tanner auch die Nachwuchsabteilung von 1860 München, ehe der Nachwuchskoordinator die Junioren und Trainer bei der TSG 1899 Hoffenheim sichtete und weiterbildete.
Interview von Giovanni Deriu.

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In memoriam: „MV“ – Mit allen Wassern gewaschen! Zwischen Kritik und Erfolg. Nun ist Gerhard Mayer-Vorfelder gestorben.

FUNKTIONÄR

„Meinen Skalp hat keiner am Gürtel“

Ein erzkonservativer Politiker, der als Fußballfunktionär gleichwohl die Moderne einläutete: Am 3. März feierte Gerhard Mayer-Vorfelder, einst Präsident des DFB und des VfB Stuttgart, seinen 80. Geburtstag. Von Giovanni Deriu.

 

Gerhard Mayer-VorfelderEhemaliger Präsident des DFB und des VFB Stuttgart: Gerhard Mayer-Vorfelder.

 Wer im Schwabenländle groß geworden ist, und zur 1970er Generation gehört, den hat Gerhard Mayer-Vorfelder nachhaltig geprägt. „MV“ war in den vergangenen 30 Jahren zwischen der allabendllichen „Tagesschau“ und Sportsendungen ebenso präsent, wie die Helmut Kohl, Franz Beckenbauer oder Boris Becker. In memoriam: „MV“ – Mit allen Wassern gewaschen! Zwischen Kritik und Erfolg. Nun ist Gerhard Mayer-Vorfelder gestorben. weiterlesen

Mister Manchester United – Alex Ferguson, ein smarter Trainer

BUCH-TIPP

Vom Pubbesitzer in die Champions League

Die Autobiographie von Alex Ferguson liefert einen spannenden Einblick in die Arbeitswelt eines Topklubs. Der schottische Erfolgstrainer lässt sich nach seiner Karriere auf 430 Seiten tatsächlich in die Karten schauen.

 Biographie Alex FergusonStolz wie ein Schotte: Alex Ferguson stellt seine Biographie vor.

www.rund-magazin.de

  Alex Ferguson, ein Großer seiner Zunft, Schotte dazu, prägte 27 Jahre das Gesicht und die Geschichte des englischen Traditionsvereins Manchester United. Ein Vierteljahrhundert lebte Alex Ferguson für ManU – dass dabei einiges an Erlebnissen zusammenkommt, ist einleuchtend. Ferguson ist aber auch immer eine streitbare Person geblieben – und so gelungen die Autobiographie von „Sir“ Alex Ferguson (erschienen im Edel-Verlag: Alex Ferguson – Meine Autobiographie) auch sein mag, gleicht sie doch an vielen Stellen einer Abrechnung mit alten Weggefährten und mit Trainerkollegen. Zwar nie richtig derb, aber subtil feinsinnig, wie „Föhn“ Alex Ferguson selbst.
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