David Beckham: Die Fußball- und Stil-Ikone mit einem weltweiten Bekanntheitsgrad wie Coca-Cola

Ein toller Bilderband, und gespickt mit Biographischem, kam im riva-Verlag München bereits vor einem Jahr heraus, hat aber rein gar nichts von seinem Wert verloren oder an Aktualität! Wie auch, DAVID BECKHAM hat mit dem Fußball nach seinem letzten Titel, Französischer Meister mit Paris St. Germain, aufgehört – aber ist immer noch ein Symbol des erfolgreichen Fußballers und Superstars weltweit. David Beckham ist eine Marke für sich!

Edel wie der englische Profikicker selbst, kommt auch das Buch (erschienen im riva-Verlag, München), in schwarzgrau das Cover gehalten mit seinem Porträt, daher. Bestimmt ein Buch, das bei männlichen wie weiblichen Fans daheim auf dem Tisch liegen kann. Stil hat „Becks“, und das Buch ebenso vom Anfang bis zum Ende!

Der Foto- und Text-Band wirkt sehr ästhetisch, auch Dank der tollen Fotos, und eben auch deshalb, riecht das biographische Buch auch ein wenig nach Fußball, Gras und Schweiß. Der blonde (B)Engel hatte stets Talent, dennoch rieben sich die Geister (Trainer wie Fans) an ihm. Erfolg hatte Beckham überall, und dass David überall gut ankam, lag auch daran, dass David Beckham stets der Junge von nebenan blieb mit seinem Vorort-Akzent von London, wo er geboren wurde: aus Leytonstone.

Heute noch (er-)kennt man Beckham überall auf der Welt. Wenn Beckham gerade nicht selbst vor Ort ist, um ein Produkt oder eine seiner Fußballschulen zu bewerben und zu eröffnen, dann lächelt das englische Idol auf großflächigen Plakaten von Wolkenkratzern herab: In Karatschi und Bombay genauso wie in Tokyo oder New York…

Bodenständig war und blieb Beckham bis heute. Der Autor dieser Zeilen selbst erlebte „Becks“ mit REAL Madrid in Hongkong 2004, als der Mittelfeldspieler mit den Königlichen auf Asientour war. Bescheiden sein Auftreten im Hotel-Foyer, sowie bei der Team-Präsentation. Freundlich zu allen, besonders zu den Kleinsten, weil jüngsten Fans, die lange auf ihn, David Beckham, gewartet hatten.

In Hongkong waren sie schon seine Fans, seit David bei Manchester United für Furore sorgte.

Beckhamsbook

(erschienen im riva-Verlag; ISBN: 978-3-86883-386-7)

Total auf dem Boden geblieben ist der junge Engländer von einst, der nun auch die 40 überschreitet, denn David dankt in seinem Buch, bzw. im Fotoband über ihn, Matthew Syed von der Times, der ihm half, die Gedanken zu Papier zu bringen. Sowie allen, die viel Arbeit in das (echt gelungene wie stilvolle) Buch steckten, um es auch so zu gestalten.

An seine Ehefrau, Ex-Spice-Girl, Victoria und seine Kinder Brooklyn, Romeo, Cruz und Harper heißt es auf Seite drei: „Ich hätte meinen Traum nie leben können, wenn ihr nicht an meiner Seite gewesen wäret. Daher ist dies euer Buch.

In Liebe, David (Daddy) xxxxx“

Intensiv und sinnlich schaut uns Beckham weiter vorn an, und seine (Auto-)Biographie beginnt so, „ALS ICH, NOCH EIN Kind, zum ersten Mal gegen einen Ball trat, wusste ich, dass ich meine Bestimmung gefunden hatte. Ich muss mich heute noch manchmal kneifen, wenn ich auf meine unglaublichen Erfahrungen zurückblicke…“, die Beckham selbst über die Jahre gesammelt hatte.

David, es ist alles wahr. Der Engländer prägte sein Land, besonders Manchester,

aber auch Madrid, Los Angeles, Mailand und Paris, all diese Orte prägten auch ihn. Weltmetropolen, die ihn aufnahmen, und denen Beckham auch einiges im Sportlichen wie im Gesellschaftlichen zurückgab. Wo die Beckhams auftraten, bemerkte man sofort ein Spotlight und eine Aufwertung.

Die Beckhams, ein Glamour-Paar zwar, waren stets bemüht, leise aufzutreten.

Dokumentiert werden im Buch Beckhams Juniorentage und der Einstieg in den Fußball, stets mit Originalzitaten, wie beim Torjubel seines ersten Treffers für ENGLAND. Beckham: „Mein erstes Tor für England am Geburtstag meiner Mutter. Fast hörte ich sie sagen: >>Das hat mein Junge für mich getan.<<“

Die Momente des Torjubels wünschte sich Beckham ebenso wie sein Kamerad Sol Campbell, „seit ich zwölf bin“.

Oder aber Beckham erzählt die Episode, als er selbst wohl im Nationalteam zum „Mann“ auf dem Spielfeld wurde, indem David seinem Kollegen Teddy Sheringham den Ball zum entscheidenden Freistoß in der 93. Minute abnahm, 1:2 stand es, und Englands Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2002 war enorm in Gefahr! „Es ist zu weit für Dich Teddy“, sagte ich (so Beckham im Buch), „Vertrau mir. Ich habe es im Griff“, Teddy schaute wohl verdutzt, wusste aber, dass David entschlossen war. Da waren sie nun: Ich, der Ball und die 23 Meter, die ihn von der linken oberen Ecke des Tores trennten.

>Doch bei diesem Schuss ging es nicht nur um England, sondern auch um mich. Er sollte ein Schlussstrich ziehen unter vier Jahre der Schmähungen…<<

Beckham atmete vor dem Schuss zweimal tief durch, der Rest ist Geschichte.

Der Bilderband ist nicht nur ein Dokument fußballerischer Zeitgeschichte, sondern auch der Moden und Haarfrisuren.

Überall, ob bei Manchester, (Champions-League-Sieger über die Bayern), oder bei Real Madrid, in Los Angeles und beim AC Milan, Beckham war ein Gewinner und Sympathieträger. Klar, dass Becks auch in der zweiten Modemetropole Paris eine gute Figur abgab. Meister wurde Beckham zum Abschluss seiner Karriere.

Mehr geht nicht. (auch wenn Coach Alex Ferguson einst anderer Meinung war).

Beckham arbeitete an seiner sportlichen Vita, sowie an einer Zukunft nach dem Fußball, und dies tat er gleichzeitig, ohne seine Familie zu vernachlässigen. Becks-AC

Was kann daran nur falsch sein? Gar nichts…

 

DAVID Beckham, sehr empfehlenswert!

Erschienen im riva-Verlag, München

 

 

 

Veröffentlicht von

Giovanni Deriu

Jahrgang 1971, Vater, 2 Kinder, lebte lange Zeit in Asien; Dipl. Sozialpädagoge (FH) für Jugend- und Erwachsenenbildung, sowie Biographie-Arbeit. Außerdem: Industriekaufmann und gelernter Journalist. Schreibt regelmäßig für das RUND Magazin. Fünf Jahre als Juniorentrainer tätig gewesen mit Jugendtrainer-Lizenz. In Hongkong die Junioren einer internationalen Soccer-Academy trainiert. Weiterhin als Scout (für Spiele und Spieler) unterwegs. Deriu analysiert für Spieler und Eltern die Spielerberater (und Agenturen), erstellt Profile und gibt Einschätzungen.

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