David Beckham: Die Fußball- und Stil-Ikone mit einem weltweiten Bekanntheitsgrad wie Coca-Cola

Ein toller Bilderband, und gespickt mit Biographischem, kam im riva-Verlag München bereits vor einem Jahr heraus, hat aber rein gar nichts von seinem Wert verloren oder an Aktualität! Wie auch, DAVID BECKHAM hat mit dem Fußball nach seinem letzten Titel, Französischer Meister mit Paris St. Germain, aufgehört – aber ist immer noch ein Symbol des erfolgreichen Fußballers und Superstars weltweit. David Beckham ist eine Marke für sich!

Edel wie der englische Profikicker selbst, kommt auch das Buch (erschienen im riva-Verlag, München), in schwarzgrau das Cover gehalten mit seinem Porträt, daher. Bestimmt ein Buch, das bei männlichen wie weiblichen Fans daheim auf dem Tisch liegen kann. Stil hat „Becks“, und das Buch ebenso vom Anfang bis zum Ende!

Der Foto- und Text-Band wirkt sehr ästhetisch, auch Dank der tollen Fotos, und eben auch deshalb, riecht das biographische Buch auch ein wenig nach Fußball, Gras und Schweiß. Der blonde (B)Engel hatte stets Talent, dennoch rieben sich die Geister (Trainer wie Fans) an ihm. Erfolg hatte Beckham überall, und dass David überall gut ankam, lag auch daran, dass David Beckham stets der Junge von nebenan blieb mit seinem Vorort-Akzent von London, wo er geboren wurde: aus Leytonstone.

Heute noch (er-)kennt man Beckham überall auf der Welt. Wenn Beckham gerade nicht selbst vor Ort ist, um ein Produkt oder eine seiner Fußballschulen zu bewerben und zu eröffnen, dann lächelt das englische Idol auf großflächigen Plakaten von Wolkenkratzern herab: In Karatschi und Bombay genauso wie in Tokyo oder New York… David Beckham: Die Fußball- und Stil-Ikone mit einem weltweiten Bekanntheitsgrad wie Coca-Cola weiterlesen

Trainerbiographie: Helenio Herrera – Der Taktiker, „Sklaventreiber“ und Erfinder des Catenaccio! Herrera tat Alles für den Erfolg

Heute, wo jeder vom schönen Spiel schwärmt, von Ballstafetten „en masse“, und wo erfolgreiches Spiel oft (und fälschlicherweise) an der Prozentzahl des Ballbesitzes gemessen wird, geriet ein Trainer immer mehr in den Hintergrund, der in den 60ger-Jahren enorme Erfolge feierte: Helenio Herrera(1997 gestorben), argentinischer Herkunft, feierte Erfolge im Europacup der Landesmeister (heute Champions League), sowie als Weltpokalsieger mit Inter Mailand. Aber auch in Spanien feierte Herrera Meisterschaften und Titel, zuletzt 1981 sogar mit dem FC Barcelona, als er die Copa del Rey gewann. Wegen seines selbst kreierten Spielstils und dessen System sowie Taktik, wurde Herrera jedoch oft „Totengräber des Fußballs“ genannt. Die Abwehr, und damit die Null, musste immer stehen. Ein System mit der Spieleraufteilung 5-4-1  oder gar 6-3-1 war keine Seltenheit. Was verkannt wird, spielerisch waren Herreras Akteure stets top auf der Höhe – jeder konnte etwas mit dem Ball anfangen, denn angerannt wurden seine Abwehrspieler von den Gegnern immer. Aber auch mentale Fitness war gefragt. Ob Guardiolas Bayern oder Enriques FC Barcelona von heute eine Lücke in Herreras Abwehrformation gefunden hätten? Herrera ließ seine Fußballer stets schnell ausschwärmen und kontern. Außerdem formulierte Herrera einmal eine „Gesetzestafel“ seiner Spielphilosophie – die Spieler gehorchten, für den Erfolg…

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Giuseppe Catizone: Ex-Profi und Freistoßspezialist im Ostalbkreis

Über den Idealisten Zorniger und die hohe Freistoßkunst!

In der Jugend des VfB Stuttgart wurde Giuseppe Catizone, im Remstal geboren und aufgewachsen, auf den Profifußball vorbereitet. Über die Amateure kam er dann in den bezahlten Fußball. Der heute 38-jährige Mittelfeldspieler  ist derzeit Kapitän des jungen Verbandsligateam des FC Normannia Gmünd. Der Deutsch-Italiener, Produktionsleiter in einer Textilveredelungsfirma, ist Inhaber der C-Lizenz, und liebäugelt mit einer Karriere als Trainer. Noch aber sorgt Catizone mit seinen Freistoßkünsten für Aufsehen. Giuseppe Catizone: Ex-Profi und Freistoßspezialist im Ostalbkreis weiterlesen

Alexander Zorniger: Absoluter Fehlstart beim VfB. Das Team hat das System noch nicht verstanden. Wie flexibel ist der VfB-Coach?

Klar, die Saison ist noch frisch, aber mit drei Niederlagen zu starten, ist nicht gerade die Art, die einem Alexander Zorniger gefällt. Alle sprachen bisher davon, dass man bereits eine Handschrift Zornigers erkennen könne – und das trotz der Niederlagen! Fakt ist, die Zeit während der Vorbereitungsphase reichte nicht aus, um den Spielern, einige neue darunter, das neue System zu vermitteln. Der einzige Vorteil Zornigers dürfte momentan der sein, dass Sportchef Robin Dutt (s)ein guter Freund ist, und beide als nüchterne Analysten gelten. Fakt ist aber auch, diesen Fehlstart hatten sie am Wasen nicht einkalkuliert. Der Gmünder „Alex“ Zorniger ist ein Fachmann, was er ja bei RB Leipzig bewiesen hat. Mit zwei Aufstiegen in Folge. Aber, verfolgt man seine Biographie und unterhält sich mit ehemaligen Spielern, stößt man auch immer wieder auf die Beschreibung, Zorniger sei ein „Dickkopf“ und könne oft auf stur schalten. Mit nun mehr sechs Niederlagen bei nur einem Sieg (in Hannover) braucht der VfB nun sehr gute Argumente, um Alexander Zorniger zu halten. Momentan überwiegen Sturheit (bei Dutt wie Zorniger) und mangelnde Professionalität! Seit wenigen Stunden(24.11.15) wissen wir, dass „AZ“ alternativlos gescheitert ist beim VfB. Interessant bleibt diese Trainer-Biographie dennoch.

Um Zorniger zu verstehen, haben wir einen alten Artikel vorgeschoben, und beobachten ihn weiter. Alexander Zorniger: Absoluter Fehlstart beim VfB. Das Team hat das System noch nicht verstanden. Wie flexibel ist der VfB-Coach? weiterlesen

Carlo Ancelotti (Teil II): Wie eine gute Kommunikation funktioniert – mit dem Team, und sich stets selbst hinterfragen

Ausgerechnet in der Region, in der Carlo Ancelotti einst geboren wurde, fiel ihm als Trainer von Reggio Emilia aller Anfang schwer. Als Assistenztrainer von Sacchi gerade Vize-Weltmeister 1994 geworden, wollte sich Ancelotti nun selbst als Coach einer Mannschaft beweisen. Das Rüstzeug hatte er ja als ehemaliger Topspieler von Milan unter Trainer Arrigo Sacchi mitbekommen. Dann durfte er Milans Erfolgscoach Sacchi auch noch bei der Squadra Azzurra studieren. Aber fest stand auch, Carlo Ancelotti musste (s)einen eigenen Weg finden, wie es der dreifache Championsleague-Sieger als Trainer im Buch, „Il mio albero di Natale“ (erschienen bei best BUR), selbst beschreibt. Eine authentische Kommunikation ist viel Wert.

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Trainer Rainer Kraft: Ein Dienstleister des Fußballs

 „Sehe mich schon als Dienstleister des Fußballs, und decke sämtliche Facetten ab“

 Rainer Kraft, selbst DFB-Fußballlehrer (UEFA-Pro-Lizenz) und Sport-Ökonom sowie gelernter Physiotherapeut, spricht nicht gern über sich selbst, lässt es lieber andere tun. Wer ihn aber kennt, weiß, der Mann lebt für den Fußballsport und ist ein Fachmann, der als ehemaliger „Physio“ auch immer die medizinische Abteilung mit einbezieht in alle Überlegungen. Außerdem arbeitete Kraft(53) als loyaler Assistent bereits DFB-Chefausbilder Frank Wormuth sowie Edgar Schmitt beim VfR Aalen und den Stuttgarter Kickers zu. Erich Rutemöller baute auf Krafts Fachwissen und Kompetenz im Iran, beim Proficlub Esteghlal Teheran in der Hauptstadt. Man könnte auch sagen, wer in einer politisch hochbrisanten Region tätig war, den bringt so schnell nichts mehr aus der Ruhe. Genau diese Gelassenheit strahlt der Fußballcoach Rainer Kraft auch aus. Kraft steht für einen kontrollierten Offensivfußball. Giovanni Deriu führte das Interview:
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Der dreifache Champions-League-Sieger Carlo Ancelotti und sein Weihnachtsbaum (Teil I): Auf dem Weg zur Siegertaktik

Nach dem Spiel ist bekanntlich vor dem Spiel, und nach Weihnachten ist bereits (fast) wieder vor Weihnachten, wenn man bedenkt, dass Schoko-Nikoläuse schon Anfang Oktober wieder im Regal stehen. Der Fußball-Weihnachtsbaum des dreifachen Champions-League-Gewinners und Meistertrainers, Carlo Ancelotti aber, hat das ganze Jahr über Hochkonjunktur. Ausgehend vom 4-4-2-System fand der neue Bayern-Trainer Ancelotti dann den erfolgversprechenden „Weihnachtsbaum“. Der dreifache Champions-League-Sieger Carlo Ancelotti und sein Weihnachtsbaum (Teil I): Auf dem Weg zur Siegertaktik weiterlesen

Für Gourmets und Architektur-Liebhaber

Von der Sterne- hin zur Mammaküche !

Das Hofgut Hafnerleiten und die Kochschule locken etliche Gourmet- und Architekturtouristen an, aber genauso Sportler, die abschalten möchten.
Interview mit Erwin Rückerl, Euro-Toques Sternekoch und Inhaber des Hofgut „Hafnerleiten“ bei Bad Birnbach

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Ausmisten der Kader in Italien, neue ausländische Talente könnten nach Deutschland strömen

Italien ist immer wieder für Neuerungen im Fußball gut, denn der viermalige Weltmeister will auch schnell wieder nach oben! Zuletzt beklagte und diskutierte man oft, das schlechte Abschneiden bei den vergangenen Weltmeisterschaften (immerhin wurden die Azzurri aber noch Vize-Europameiter; 0:4 gegen Spanien, wir erinnern uns noch) würde daran liegen, dass einfach zu viele ausländische Spieler den italienischen Markt und die Kader überfluteten. Die Nachrichten für Südtirol, stol.it, kamen heute mit der interessanten Kurzmeldung heraus.

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Aufstiegscoach Erdal Kalin, FC Heidenheim (U17): „Ein Team mit Charakter zu haben, ist fast wertvoller als der Aufstieg!“

Für manche mag ein Aufstieg von der Verbandsstaffel in die EnBW-Oberliga Baden-Württemberg vielleicht nichts besonderes sein, für die Spieler und den Trainerstab um Erdal Kalin war es das aber schon! (Kurz, es war ein Karriere-Highlight für alle) ! Schließlich schafften sie es mit dem U17-Team des FC Heidenheim! Und da spürt man den ambitionierten Druck eines Profi-Zweitligisten bereits im Juniorenbereich. Interessant ist die Personalie von Erdal Kalin, 43, auch deshalb, weil der Coach mit der Uefa-A-Lizenz vom Herrenbereich (Bezirksliga) zur Heidenheimer U17 wechselte. Jedes Juniorenteam eines Proficlubs wird als „Unterbau“ gesehen. Jedenfalls machte Kalin und sein Team alles richtig. Zwei Siege setzte es als Meister in der Aufstiegsrelegation gegen Ravensburg (2:1; 1:0). Trainer Kalin, Familienvater und zudem Industriemechaniker von Beruf, hantierte gekonnt an den Stellschrauben des Teams, und gab uns ein Interview, nachdem sich der Trubel wieder gelegt hat. Aufstiegscoach Erdal Kalin, FC Heidenheim (U17): „Ein Team mit Charakter zu haben, ist fast wertvoller als der Aufstieg!“ weiterlesen