Die List einflussreicher Berater: Sich einen Club aneignen, oder intern Spieler platzieren! Mino Raiola, zwischen Genie und Wahnsinn

Mino Raiola, ein Berater der Extraklasse, will neue Felder mit Einfluss auftun: Jedenfalls hat der FC Lugano Mino Raiola vorerst ausgebremst.

Der umtriebige aber fachlich hervorragende Berater Mino Raiola bestimmt den Spielermarkt der SerieA, aber sein Einfluss reicht auch hinein in andere Ligen Europas. Dass u. a. Pogba, Ibrahimovic oder Balotelli zu seinen Kunden- besser Mandanten – gehören reicht ihm anscheinend nicht. Der mehrsprachige Italiener einer bodenständigen Familie, die einst nach Holland emigrierte, möchte anscheinend noch mehr Einfluss, um seine Talente und Spieler „in Ruhe gedeihen“ zu lassen. Vorerst scheiterte der Versuch, sich Anteile des FC Lugano zu erkaufen. Die List einflussreicher Berater: Sich einen Club aneignen, oder intern Spieler platzieren! Mino Raiola, zwischen Genie und Wahnsinn weiterlesen

Scouting bringt Nutzen – wie kommt der Marktwert aber zustande?

Wir meinen: Die Festlegung des Marktwerts hat sich in den vergangenen drei Jahrzehnten verselbstständigt

Es ist legitim, wie ich schon im anderen Blog-Artikel beschrieb, dass sich Vereine, je nach Budget und Kassenlage, eigene Scouting-Abteilungen leisten. Viele greifen immer noch auf Freiberufler zu – viele ehemalige Fußballprofis sind darunter, einigen echten Experten bin ich schon begegnet und wurde in interessante Gespräche mit ein bezogen. (Immer wieder ein Genuss, ich lerne immer dazu.)

Ja, das Scouting wurde zu einer „Informationsbeschaffungs-Branche“, wie die Autoren der Studie „Die Berechnung des Siegers: Marktwert, Ungleichheit, Diversivität (…)“ es selbst benennen. Die Informationsgewinnung und Auswertung ist extrem wichtig geworden, und  hat etlichen Beobachtern, Beratern und „Evaluatoren“, auch Analysten genannt, Tätigkeiten zukommmen lassen. Scouting bringt Nutzen – wie kommt der Marktwert aber zustande? weiterlesen

EDITORIAL: Einen Berater zu haben ist schick, aber eigentlich unnötig

 Juniorenfußball: Einen Berater zu haben ist schick, aber eigentlich unnötig

(gid).

 Umstritten war der ehemalige VfB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder immer, ob im Fußball oder in der Landespolitik, aber wahrgenommen haben ihn stets alle. So meinte Mayer-Vorfelder – „MV“ war auch DFB-Präsident – über die in Mode kommenden Fußballberater bereits vor einigen Jahren: „Das Beraterwesen ist das Schlimmste, was dem Fußball passieren konnte.“ Natürlich ging es ums Geld und den Verwurf, Berater würden doppelt „kassieren“. Von den Clubs und den Spielern. Und wie man weiß, beim Geld enden die Freundschaft und das Vertrauen sehr oft. Und in Zeiten, wo viele den Gürtel enger schnallen müssen, wird auch umso härter um Provisionen und Ablösesummen gefeilscht. Oder wie ein anderer Ex-Profi und Manager meinte: „Die Berater wollen das Beste vom Profi. Und zwar sein Geld.“ Vielleicht etwas übertrieben, aber wie in jeder Branche – Es gibt solche und solche – unter den Fußballberatern, aber „mehr Solche“. EDITORIAL: Einen Berater zu haben ist schick, aber eigentlich unnötig weiterlesen