Man kann schon sagen, dass der „Trap“ momentan noch der erfolgreichste Clubtrainer der Welt ist, mit sage und schreibe 23 Titeln. Die Europapokale hat Trapattoni als Spieler sowie als Trainer gewonnen. Den Uefa-Pokal (heute Europa League) gar mit zwei verschiedenen Teams. Heuer steigt der VfB Stuttgart ab, Giovanni Trapattoni wurde einst als Trainer am Wasen entlassen (Er schulte die jungen Spieler, und stand bei seiner Entlassung auf dem 7. Tabellenplatz), zu ungeduldig waren sie dort – Armin Veh holte zwar anschließend die Meisterschaft, doch geblieben ist von damals (2007) wenig. Dass Trapattoni oftmals im Ausland seine „Zeit“ brauchte, hatten andere begriffen.
Jedenfalls gewann Trapattoni mit Teams wie Juventus Turin etliche Meisterschaften, den Europapokal der Landesmeister (Champions League), und führte seine Erfolge auch in Deutschland mit den Bayern weiter (Meisterschaft und DFB-Pokalsieg), sowie bei Benfica Lissabon und RB Salzburg. Der Trap wird immer noch gehört, und ist als Kommentator in Italien und anderswo stets gefragt. Im März erst 77 geworden, nimmt der alternde „Maestro“ kein Blatt vor den Mund. Das merkte die Squadra Azzurra erst neulich, als sie 1:4 gegen Deutschland in München unterlag. Trapattoni sprach Klartext, und das live im Fernsehen. Man kann auch festhalten, die über 20 Titel sprechen für Trapattoni, weil er seiner Linie und Philosophie stets treu blieb. Zuerst die Grundlagen üben, dann muss die „Null stehen“.
