Die Weltspitze der Clubs nach Umsatzzahlen! Ranking nach dem UEFA-Monitoring bis Dezember 2015

Die umsatzstärksten Clubs bis zum Dezember 2015 wurden aufgelistet

Die UEFA gab das Top-30-Ranking der stärksten Vereine nach Umsatz bekannt. Der europäische Fußballverband selbst, beobachtet auch im Rahmen von Financial Fairplay, die Topclubs. Offenheit und Transparenz, sowie ausgeglichene Konten in der Buchhaltung sind gefragt. Transferüberschüsse sind immer besser, als Spieler auf Pump zu kaufen, oder plötzlich geschenkte Kredite von Seiten Dritter zu erhalten (Chinesische Investoren in Italien, arabische und asiatische Mäzene in England und Spanien). Die Vereine bemühen sich auch um finanzielle Seriosität. Wir greifen auf eine Auflistung des Corriere dello Sport zurück. Die Weltspitze der Clubs nach Umsatzzahlen! Ranking nach dem UEFA-Monitoring bis Dezember 2015 weiterlesen

Zwischen Genie und Wahnsinn: Mario Balotelli! OGC Nizza scheint seine letzte Chance zu sein. Berater Mino Raiola ist als „Sozialpädagoge“ und „Vater“ gefragt, bewirft Jürgen Klopp aber mit Dreck

Beim FC Liverpool jedenfalls hatten sie für ihn, ehemals „Super-Mario“ genannt, keine Verwendung mehr. Der deutsche Coach höchstpersönlich will es Mario Balotelli mitgeteilt haben, dass er für ihn keinen Bedarf mehr habe. Einer wie Mario, so Jürgen Klopp, müsse Einsatzzeiten haben – und die könne ihm der FC Liverpool nicht garantieren. Jetzt kam aber hinzu, dass es selbst in Italien schwer für Balotelli wurde: Einmal wäre da sein schwieriger Charakter, seine Unberechenbarkeit, und das hohe Jahresgehalt. Manche Clubs sagen aber auch, Balotelli und dessen Berater Mino Raiola (über ihn hier im Blog schon oft berichtet) seien einfach zu „anstrengend“, lange halte dies kein Umfeld aus. Nun also OGC Nizza! Und selbst da meldete der neue Trainer, und ehemalige Mönchengladbach-Coach, Lucien Favre Bedenken an – jedenfalls hatte der Fußballlehrer nicht nach Balotelli gefragt. In Nizza ist dennoch die Euphorie ausgebrochen – das Umfeld will nach Platz Vier endlich nach oben. Zwischen Genie und Wahnsinn: Mario Balotelli! OGC Nizza scheint seine letzte Chance zu sein. Berater Mino Raiola ist als „Sozialpädagoge“ und „Vater“ gefragt, bewirft Jürgen Klopp aber mit Dreck weiterlesen

Juventus und die Serie A rüsten auf: „Gabigol“ wird wohl zum Streitfall Inter gegen FC Barcelona

Juventus ist trotz zahlreicher Investionen im Plus, Inter und der SSC Neapel schreiben rote Zahlen, zudem wird die FIFA bemüht! Juventus und die Serie A rüsten auf: „Gabigol“ wird wohl zum Streitfall Inter gegen FC Barcelona weiterlesen

Das Financial Fairplay erfüllt seinen Sinn gegen Wettbewerbsverzerrung: INTER Mailand muss in der Europa-League gleich auf „Gabigol“ verzichten

Einen auf dicke Hose machen, Spieler quasi auf Pump kaufen, Schulden vorab für den Erfolg anhäufen, ist so nicht mehr. Chancengleichheit für alle Clubs, das bezweckt das „Financial Fairplay“.

https://de.wikipedia.org/wiki/Financial_Fairplay

Inter Mailand, sowieso schon schwach in die Saison gestartet unter Frank de Boer, hat immerhin mit Erick Thohir und seiner Mediengruppe samt der Chinesischen Suning Commerce Group, gutes Geld für Investitionen und Transfers aus anderen Konten bekommen. INTER musste seinen Fans etwas bieten, besser gesagt, das neue Präsidium ein „Antrittsgeschenk“ machen. Das Financial Fairplay erfüllt seinen Sinn gegen Wettbewerbsverzerrung: INTER Mailand muss in der Europa-League gleich auf „Gabigol“ verzichten weiterlesen

Graz im Sturm erobert und in Europa platziert: Ivica Osim, der Trainer-Philosoph und Jahrhundert-Coach

Bevor dieser wirklich „einmalige“ Trainer den österreichischen Club SK Sturm Graz zu dem machte, was er heute in Österreich bedeutet, zeigte der Trainer, Ivica Osim, bereits anno 1990, zu welchen Leistungen er tolle Fußballer antreiben kann. Das damalige Jugoslawien gehorchte Osim im Jahr 1990. Trotz der 1:4-Niederlage gegen den späteren Weltmeister Deutschland, setzten die „Balkanbrasilianer“ in Italien ein dickes Ausrufezeichen. Osims Team spielte Spanien im Viertelfinale an die Wand, und brachte die Argentinier danach an den Rande des Wahnsinns. Erst nach Elfmerterschießen schied Jugoslawien gegen die Argentinier um Maradona aus. Jogoslawien qualifizierte sich auch für die EM 1992, doch der standhafte Trainer Osim trat auf Grund des Nationalitätenkonflikts freiwillig zurück. Jugoslawien selbst wurde kurz vor der EM-Eröffnung in Schweden vom Turnier wegen des Kriegs ausgeschlossen! Trainer Ivica Osim war schon immer ein politischer und philosophischer Mensch, der als Coach während seiner Karriere auch Offerten aus Italien, Spanien und Deutschland hatte. Selbst die Bayern dachten einmal über die Personalie Osim nach, just als sie in den 90ern mal eine Krise hatten, mit Sören Lerby und Erich Ribbeck. Stattdessen etablierte der weltoffene Ivica Osim Sturm Graz in Europa. Ein großes Kompliment für das tolle Buch der Autoren Stefan Schennach und Ernst Draxl, „Ivica Osim, Die Welt ist alles, was der Ball ist – ein Porträt“, erschienen im Wieser-Verlag.  Fakt ist, dass für Osim neben dem Fußball als Beruf, immer das pure Leben und dessen Tragik die erste Rolle spielte. Zu viel erlebte er mit seiner Familie, und auch Osim selbst wurde nicht verschont, ein Schlaganfall 2007 in Japan unterbrach erst einmal seinen Tatendrang. Doch Graz‘ Jahrhunderttrainer war noch nie ein Mann, der mit dem Schicksal haderte. Graz im Sturm erobert und in Europa platziert: Ivica Osim, der Trainer-Philosoph und Jahrhundert-Coach weiterlesen

Der neue Bayern-Trainer gilt zwar als freundlich und gelassen, aber Spielerberater finden kaum Draht zu ihm! Ancelotti hält sie auf Abstand…

Die aktuelle Meldung des Sport-Informations-Dienst (SID), zeigt mir nur, dass ich mit diesem Blog (checkfussballberater.de) absolut richtig liege. Denn die Diskussion über die (Un-)Wichtigkeit der Spielerberater wird so lange andauern, wie diese, die etwas unseriöser und wenig fachkundig sind, ihr Unwesen treiben. Und wie wir auch in dieser Transferphase wieder mitbekamen: Einige der Berater schadeten ihren Spielern mehr, als dass sie wirklich halfen! Auch deshalb beobachte ich die Akteure und Spielerberater für die Spieler, Eltern und Clubs sehr genau. „Carlo“ bestätigt mich. Der neue Bayern-Trainer gilt zwar als freundlich und gelassen, aber Spielerberater finden kaum Draht zu ihm! Ancelotti hält sie auf Abstand… weiterlesen

Der Mann der 1000 Kontakte! Für die Einen die „fleißige Biene“, für die Anderen ein stiller Agent: Ariedo Braida, neuer Sportdirektor des FC Barcelona

Er gilt zwar nicht als graue Eminenz (dazu ist er zu sozial), aber doch als ein Mann des Fußballs, der immer noch viel beeinflussen kann – zumindest den Transfermarkt, den Calciomercato – und diesen, europaweit. Ariedo Braida firmiert seit knapp anderthalb Jahren als Sportdirektor beim FC Barcelona. Davor verbrachte Braida beinahe 30 Jahre, seit Berlusconis Übernahme anno 1986, beim AC Milan. Familienfotos mit seiner Ehefrau und den Kindern existieren kaum, Braida war quasi mit dem AC Mailand verheiratet. Das war eine „einmalige“ Geschichte, und kein Wunder nennt Ariedo Braida heute noch „Gullit, Boban, Kakà und Pato“, all seine Söhne. Ariedo Braida ermöglicht immer noch Karrieren. Nun arbeitet der stille Agent Barca zu. Der Mann der 1000 Kontakte! Für die Einen die „fleißige Biene“, für die Anderen ein stiller Agent: Ariedo Braida, neuer Sportdirektor des FC Barcelona weiterlesen

Wenn neue Trainer bereits zum Saisonstart hinterfragt werden (müssen): Frank de Boer von Inter Mailand steht nach dem 0:2 gegen Chievo Verona gleich unter Beschuss

Die italienische Presse und deren Journalisten können aber auch kritisch bis vernichtend sein. Wobei bisher alle Trainer und Spieler, die je in Italien tätig waren, immer meinten, dass die italienischen Journalisten stets sehr gut und tief vorbereitet seien – außerdem ist Italien das Fußballland schlechthin. Jeden Tag wird über Fußball berichtet und geredet.

Frank de Boer, der ehemalige niederländische Nationalspieler und viermalige Meistercoach von Ajax Amsterdam hatte es aber auch nicht leicht, oder hat de Boer seine neue Aufgabe schlichtweg unterschätzt, fragen sich nicht nur Experten sondern auch die harten Inter-Fans, die Interisti. Alle Verantwortlichen von Inter Mailand bekamen ihr Fett ab: Das Präsidium um Erick Thohir, dem neuen Mäzen, mit seinem Sportvorstand und Direktor Michael Bolingbroke (früher Manager auch fürs ticketing bei ManU), sowie Trainer Frank de Boer selbst. Gerade mal 12 Tage hatte de Boer Zeit, sich mit dem Team und den Spielern, aber auch überhaupt mit dem italienischen Fußball, vertraut zu machen. Knappe 12 Tage und ein Freundschaftsspiel. Dass Vorgänger Roberto Mancini zwar auf der „Abschussliste“ stand, war seit April bekannt, und dennoch hielt das Präsidium an ihm fest. Jedenfalls konnten und woll(t)en das die Inter-Fans nicht begreifen. Nach der 0:2-Niederlage bei Chievo Verona gleich am ersten Spieltag, musste sich Frank de Boer heftiger Kritik stellen und Fragen beantworten – auch taktischer Natur. Wenn neue Trainer bereits zum Saisonstart hinterfragt werden (müssen): Frank de Boer von Inter Mailand steht nach dem 0:2 gegen Chievo Verona gleich unter Beschuss weiterlesen

Unvergessen: Tottis Entdecker Vujadin Boskov – oder, die Spione als Teil des Erfolgs

„Nach dem Regen kommt wieder die Sonne“, sowie das Zitat „Elfmeter ist dann, wenn der Schiedsrichter pfeift“, können es mit jenem Satz des Weltmeistertrainers von 1954, Sepp Herberger, „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“, aufnehmen. Am 27. April 2014 in seiner serbischen Heimat Novi Sad 82-jährig verstorben, ist Vujadin Boskov. Nicht nur in Ex-Jugoslawien, sondern auch im Fußballland Italien ist Boskov aber aktueller denn je. Man erinnert sich auch knapp zwei Jahre nach dem Tod des knorrigen aber freundlichen Serben gern an seine Sprüche und Fußballphilosophie. Zudem war Boskov in Spanien, Holland und Italien recht erfolgreich. Der ehemalige jugoslawische Nationalspieler führte Real Madrid als Coach 1979/80 zur Meisterschaft und zum Pokalsieg, das Landesmeisterfinale (jetzt Champions-League) 1981 unterlag er mit den Königlichen gegen den FC Liverpool (0:1). Ebenso unterlag Boskov im letzten Landesmeister-Cup-Finale 1992 dem FC Barcelona von Trainer Cruyff knapp (0:1 n. V.). Eine Legende wurde Vujadin Boskov, ein absoluter Verfechter des offensiven und technisch versierten Spiels, in der Serie A bei Sampdoria Genua. Die Genuesen führte Boskov zur Meisterschaft und zum Sieg im Europapokal der Pokalsieger 1990 in Göteborg gegen den RSC Anderlecht. Zweifacher Torschütze: Gianluca Vialli. Unvergessen: Tottis Entdecker Vujadin Boskov – oder, die Spione als Teil des Erfolgs weiterlesen

Transfersummen ohne Grenzen! Berechtigt oder nicht? Der Markt regelt zwar alles, aber die Fans dürfen dann auch Leistungen einfordern…

Der Aufschrei ist wieder einmal sehr groß, weil der italienische Calcio Mercato im heißen August glüht und wieder neue Transfermaßstäbe, in Millionen von Euro, gesetzt hat. Immense Geldflüsse schwappten durch Italien, innerhalb der Serie A, aber auch aus England für Paul Pogba. Und dass in der englischen Premier League die Millionen, auch für Startrainer, sowieso lockerer sitzen, ist bekannt. Doch der Wert eines Spielers wird seit Jahrzehnten diskutiert, auch in Deutschland. Seit Mitte der 80er Jahre sind die Ablösesummen und Gehälter „explodiert“, Higuaìn wechselte vom SSC Neapel zur „Alten Dame“ Juve für plusminus 90 Mio Euro, Juventus erhält eine dreiteilige Ratenüberweisung für Paul Pogba, insgesamt über 104 Mio. Lionel Messi wird mit 120 Millionen taxiert, Ronaldo mit 110, Neymar mit 100, Thomas Müller und Robert Lewandowski liegen immerhin bei 75 Mio Euro. Mesut Özil und Sami Khedira waren einst beim Wechsel zu Real Madrid mit knapp 15 Mio  „echte Schnäppchen“, immerhin liegt Arsenal-Spieler Özil bei 50 und Khedira bei 35 Millionen Euro. Auch transfermarkt.de arbeitet nur mit geschätzten Zahlen, die aber nah an der wirklichen Summe sein dürften, denn Informanten gibt es immer. Wie bereits an anderer Stelle hier im Blog erwähnt, ist irgendwann der Koeffizient für die Berechnung logischer Ablösesummen verloren gegangen, bzw. er wurde bewusst ignoriert. Nicht nur Thomas Tuchel, Jürgen Klopp und Arséne Wenger warnen vor einem implodierenden Markt. Klar, dieser regelt zwar alles, doch die Fans haben somit auch das Recht, für ihren Einsatz, Leistungen der Stars einzufordern. Die Stadiontickets und Trikots sind teils übertrieben teuer. Es wird sicherlich zu mehr Unmutskundgebungen (aber bitte ohne Gewalt) enttäuschter Fans kommen, wenn der Erfolg ausbleibt. Transfersummen ohne Grenzen! Berechtigt oder nicht? Der Markt regelt zwar alles, aber die Fans dürfen dann auch Leistungen einfordern… weiterlesen