Das Spiel zwischen dem FC Ingolstadt und dem 1. FC Nürnberg wäre im DFB-Pokal der Herren, oder aber in der selben Profiliga bestimmt ein Klassiker und Fast-Derby. Nicht so bei der U23: Gerade einmal 200 Zuschauer und ein paar Beobachter waren Teil der Kulisse im Stadion Süd-Ost. Da kam fast schon ein wenig Nostalgie auf, so erinnerte das Umfeld an vergangene Fußballzeiten. Ein brüchiges Stadiongemäuer, der VIP-Raum im Container, und ein Stadionsprecher der sich die Torschützen immer von uns Scouts nebenan bestätigen ließ. Das alles hat zwar Charme, doch die Talente in den U23-Teams werden irgendwie nicht richtig wahrgenommen. Immerhin aber schauten beim Match der Regionalliga Bayern auch der ehemalige Ingolstädter Coach und Aufstiegstrainer Ralph Hasenhüttl (auch weil sein Sohn Patrick in der U23 des Audi-Teams spielt) und andere Ex-Profis zu. Außerdem waren wir als Scouts wie auch einige andere im Einsatz, und fast unerkannt, aber wir entdeckten ihn dennoch: Mario Brandl, als Beobachter im Auftrag des DFB. Ein ausführliches Interview mit Mario Brandl, dem DFB-Scout, wird noch nachgereicht. U23-Spitzenspiele: 200 Zuschauer, 5 Scouts und etwa 10 Spielerberater sahen das Match FC Ingolstadt gegen den Club aus Nürnberg! Herrscht eine Übersättigung oder kein Interesse an Talenten? weiterlesen
Kategorie: AKTUELL
Wieviel Dosis Fußball braucht der Fan? Mit FUSSBALL-Bild ist gerade eine tägliche Fußballzeitung auf dem Markt. Was in Italien und Spanien existiert, kann auch hier klappen. Aber bitte bloß nichts „Aufgewärmtes“…
FUSSBALL-Bild wird derzeit zumindest im deutschen Süden getestet, für 1,- €uro gibt es das Fußballblatt an etlichen Tankstellen und Kiosken rund um München sowie im Großraum Stuttgart. Wie in Italien, wo es gar drei bis vier täglich erscheinende Fußballzeitungen gibt, könnte aus der Testphase ein Erfolg werden. Das Fach-Blatt kommt gut und frisch daher. Das Team um Redaktionsleiter Matthias Brügelmann gibt sich Mühe. Eine Blattkritik… Wieviel Dosis Fußball braucht der Fan? Mit FUSSBALL-Bild ist gerade eine tägliche Fußballzeitung auf dem Markt. Was in Italien und Spanien existiert, kann auch hier klappen. Aber bitte bloß nichts „Aufgewärmtes“… weiterlesen
Die Weltspitze der Clubs nach Umsatzzahlen! Ranking nach dem UEFA-Monitoring bis Dezember 2015
Die umsatzstärksten Clubs bis zum Dezember 2015 wurden aufgelistet
Die UEFA gab das Top-30-Ranking der stärksten Vereine nach Umsatz bekannt. Der europäische Fußballverband selbst, beobachtet auch im Rahmen von Financial Fairplay, die Topclubs. Offenheit und Transparenz, sowie ausgeglichene Konten in der Buchhaltung sind gefragt. Transferüberschüsse sind immer besser, als Spieler auf Pump zu kaufen, oder plötzlich geschenkte Kredite von Seiten Dritter zu erhalten (Chinesische Investoren in Italien, arabische und asiatische Mäzene in England und Spanien). Die Vereine bemühen sich auch um finanzielle Seriosität. Wir greifen auf eine Auflistung des Corriere dello Sport zurück. Die Weltspitze der Clubs nach Umsatzzahlen! Ranking nach dem UEFA-Monitoring bis Dezember 2015 weiterlesen
Zwischen Genie und Wahnsinn: Mario Balotelli! OGC Nizza scheint seine letzte Chance zu sein. Berater Mino Raiola ist als „Sozialpädagoge“ und „Vater“ gefragt, bewirft Jürgen Klopp aber mit Dreck
Beim FC Liverpool jedenfalls hatten sie für ihn, ehemals „Super-Mario“ genannt, keine Verwendung mehr. Der deutsche Coach höchstpersönlich will es Mario Balotelli mitgeteilt haben, dass er für ihn keinen Bedarf mehr habe. Einer wie Mario, so Jürgen Klopp, müsse Einsatzzeiten haben – und die könne ihm der FC Liverpool nicht garantieren. Jetzt kam aber hinzu, dass es selbst in Italien schwer für Balotelli wurde: Einmal wäre da sein schwieriger Charakter, seine Unberechenbarkeit, und das hohe Jahresgehalt. Manche Clubs sagen aber auch, Balotelli und dessen Berater Mino Raiola (über ihn hier im Blog schon oft berichtet) seien einfach zu „anstrengend“, lange halte dies kein Umfeld aus. Nun also OGC Nizza! Und selbst da meldete der neue Trainer, und ehemalige Mönchengladbach-Coach, Lucien Favre Bedenken an – jedenfalls hatte der Fußballlehrer nicht nach Balotelli gefragt. In Nizza ist dennoch die Euphorie ausgebrochen – das Umfeld will nach Platz Vier endlich nach oben. Zwischen Genie und Wahnsinn: Mario Balotelli! OGC Nizza scheint seine letzte Chance zu sein. Berater Mino Raiola ist als „Sozialpädagoge“ und „Vater“ gefragt, bewirft Jürgen Klopp aber mit Dreck weiterlesen
Juventus und die Serie A rüsten auf: „Gabigol“ wird wohl zum Streitfall Inter gegen FC Barcelona
Juventus ist trotz zahlreicher Investionen im Plus, Inter und der SSC Neapel schreiben rote Zahlen, zudem wird die FIFA bemüht! Juventus und die Serie A rüsten auf: „Gabigol“ wird wohl zum Streitfall Inter gegen FC Barcelona weiterlesen
Das Financial Fairplay erfüllt seinen Sinn gegen Wettbewerbsverzerrung: INTER Mailand muss in der Europa-League gleich auf „Gabigol“ verzichten
Einen auf dicke Hose machen, Spieler quasi auf Pump kaufen, Schulden vorab für den Erfolg anhäufen, ist so nicht mehr. Chancengleichheit für alle Clubs, das bezweckt das „Financial Fairplay“.
https://de.wikipedia.org/wiki/Financial_Fairplay
Inter Mailand, sowieso schon schwach in die Saison gestartet unter Frank de Boer, hat immerhin mit Erick Thohir und seiner Mediengruppe samt der Chinesischen Suning Commerce Group, gutes Geld für Investitionen und Transfers aus anderen Konten bekommen. INTER musste seinen Fans etwas bieten, besser gesagt, das neue Präsidium ein „Antrittsgeschenk“ machen. Das Financial Fairplay erfüllt seinen Sinn gegen Wettbewerbsverzerrung: INTER Mailand muss in der Europa-League gleich auf „Gabigol“ verzichten weiterlesen
Graz im Sturm erobert und in Europa platziert: Ivica Osim, der Trainer-Philosoph und Jahrhundert-Coach
Bevor dieser wirklich „einmalige“ Trainer den österreichischen Club SK Sturm Graz zu dem machte, was er heute in Österreich bedeutet, zeigte der Trainer, Ivica Osim, bereits anno 1990, zu welchen Leistungen er tolle Fußballer antreiben kann. Das damalige Jugoslawien gehorchte Osim im Jahr 1990. Trotz der 1:4-Niederlage gegen den späteren Weltmeister Deutschland, setzten die „Balkanbrasilianer“ in Italien ein dickes Ausrufezeichen. Osims Team spielte Spanien im Viertelfinale an die Wand, und brachte die Argentinier danach an den Rande des Wahnsinns. Erst nach Elfmerterschießen schied Jugoslawien gegen die Argentinier um Maradona aus. Jogoslawien qualifizierte sich auch für die EM 1992, doch der standhafte Trainer Osim trat auf Grund des Nationalitätenkonflikts freiwillig zurück. Jugoslawien selbst wurde kurz vor der EM-Eröffnung in Schweden vom Turnier wegen des Kriegs ausgeschlossen! Trainer Ivica Osim war schon immer ein politischer und philosophischer Mensch, der als Coach während seiner Karriere auch Offerten aus Italien, Spanien und Deutschland hatte. Selbst die Bayern dachten einmal über die Personalie Osim nach, just als sie in den 90ern mal eine Krise hatten, mit Sören Lerby und Erich Ribbeck. Stattdessen etablierte der weltoffene Ivica Osim Sturm Graz in Europa. Ein großes Kompliment für das tolle Buch der Autoren Stefan Schennach und Ernst Draxl, „Ivica Osim, Die Welt ist alles, was der Ball ist – ein Porträt“, erschienen im Wieser-Verlag. Fakt ist, dass für Osim neben dem Fußball als Beruf, immer das pure Leben und dessen Tragik die erste Rolle spielte. Zu viel erlebte er mit seiner Familie, und auch Osim selbst wurde nicht verschont, ein Schlaganfall 2007 in Japan unterbrach erst einmal seinen Tatendrang. Doch Graz‘ Jahrhunderttrainer war noch nie ein Mann, der mit dem Schicksal haderte. Graz im Sturm erobert und in Europa platziert: Ivica Osim, der Trainer-Philosoph und Jahrhundert-Coach weiterlesen
Der neue Bayern-Trainer gilt zwar als freundlich und gelassen, aber Spielerberater finden kaum Draht zu ihm! Ancelotti hält sie auf Abstand…
Die aktuelle Meldung des Sport-Informations-Dienst (SID), zeigt mir nur, dass ich mit diesem Blog (checkfussballberater.de) absolut richtig liege. Denn die Diskussion über die (Un-)Wichtigkeit der Spielerberater wird so lange andauern, wie diese, die etwas unseriöser und wenig fachkundig sind, ihr Unwesen treiben. Und wie wir auch in dieser Transferphase wieder mitbekamen: Einige der Berater schadeten ihren Spielern mehr, als dass sie wirklich halfen! Auch deshalb beobachte ich die Akteure und Spielerberater für die Spieler, Eltern und Clubs sehr genau. „Carlo“ bestätigt mich. Der neue Bayern-Trainer gilt zwar als freundlich und gelassen, aber Spielerberater finden kaum Draht zu ihm! Ancelotti hält sie auf Abstand… weiterlesen
Der Mann der 1000 Kontakte! Für die Einen die „fleißige Biene“, für die Anderen ein stiller Agent: Ariedo Braida, neuer Sportdirektor des FC Barcelona
Er gilt zwar nicht als graue Eminenz (dazu ist er zu sozial), aber doch als ein Mann des Fußballs, der immer noch viel beeinflussen kann – zumindest den Transfermarkt, den Calciomercato – und diesen, europaweit. Ariedo Braida firmiert seit knapp anderthalb Jahren als Sportdirektor beim FC Barcelona. Davor verbrachte Braida beinahe 30 Jahre, seit Berlusconis Übernahme anno 1986, beim AC Milan. Familienfotos mit seiner Ehefrau und den Kindern existieren kaum, Braida war quasi mit dem AC Mailand verheiratet. Das war eine „einmalige“ Geschichte, und kein Wunder nennt Ariedo Braida heute noch „Gullit, Boban, Kakà und Pato“, all seine Söhne. Ariedo Braida ermöglicht immer noch Karrieren. Nun arbeitet der stille Agent Barca zu. Der Mann der 1000 Kontakte! Für die Einen die „fleißige Biene“, für die Anderen ein stiller Agent: Ariedo Braida, neuer Sportdirektor des FC Barcelona weiterlesen
Wenn neue Trainer bereits zum Saisonstart hinterfragt werden (müssen): Frank de Boer von Inter Mailand steht nach dem 0:2 gegen Chievo Verona gleich unter Beschuss
Die italienische Presse und deren Journalisten können aber auch kritisch bis vernichtend sein. Wobei bisher alle Trainer und Spieler, die je in Italien tätig waren, immer meinten, dass die italienischen Journalisten stets sehr gut und tief vorbereitet seien – außerdem ist Italien das Fußballland schlechthin. Jeden Tag wird über Fußball berichtet und geredet.
Frank de Boer, der ehemalige niederländische Nationalspieler und viermalige Meistercoach von Ajax Amsterdam hatte es aber auch nicht leicht, oder hat de Boer seine neue Aufgabe schlichtweg unterschätzt, fragen sich nicht nur Experten sondern auch die harten Inter-Fans, die Interisti. Alle Verantwortlichen von Inter Mailand bekamen ihr Fett ab: Das Präsidium um Erick Thohir, dem neuen Mäzen, mit seinem Sportvorstand und Direktor Michael Bolingbroke (früher Manager auch fürs ticketing bei ManU), sowie Trainer Frank de Boer selbst. Gerade mal 12 Tage hatte de Boer Zeit, sich mit dem Team und den Spielern, aber auch überhaupt mit dem italienischen Fußball, vertraut zu machen. Knappe 12 Tage und ein Freundschaftsspiel. Dass Vorgänger Roberto Mancini zwar auf der „Abschussliste“ stand, war seit April bekannt, und dennoch hielt das Präsidium an ihm fest. Jedenfalls konnten und woll(t)en das die Inter-Fans nicht begreifen. Nach der 0:2-Niederlage bei Chievo Verona gleich am ersten Spieltag, musste sich Frank de Boer heftiger Kritik stellen und Fragen beantworten – auch taktischer Natur. Wenn neue Trainer bereits zum Saisonstart hinterfragt werden (müssen): Frank de Boer von Inter Mailand steht nach dem 0:2 gegen Chievo Verona gleich unter Beschuss weiterlesen