Souverän führt Massimiliano Allegri („Max“) mit Juventus Turin abermals die Serie A an, und ins Halbfinale führte Allegri die Alte Dame Juve auch wieder. Diesmal sollte es mit der Champions League klappen, nachdem Juve vor zwei Jahren in Berlin dem FC Barcelona unterlag. Allegri, der Conte bei Juve ablöste, und davor bereits mit dem AC Milan Meister wurde, stieß erst auf Vorbehalte, doch Max Allegri ist ein echter Juventino geworden. Raus aus dem DFB-Pokal und aus der Champions-League zwar, aber gestern dafür in Wolfsburg die Deutsche Meisterschaft gewonnen. In seinem ersten Jahr bei den Bayern. Carlo Ancelotti, der Meistertrainer und mehrfache Champions-League-Sieger, wurde im Trainer-Ranking der internationalen Presse natürlich auch bewertet und schloss auch gut ab. Zehn Trainer standen für die internationalen Journalisten zur Debatte und Bewertung frei – initiiert vom Corriere dello Sport, aber, bei den Trainern schaffte es kein Deutscher hinein – dafür bewertete aber Walter Straten (Redaktionsleiter bei der Bild) mit. Jeder Journalist gab seine Zehner-Bewertung ab. Der Corriere jedenfalls fragte: Wer ist der stärkste Trainer der Welt? Checkfussballberater.de analysiert hier für den Leser… Fußball international, Trainer-Karrieren und ein aktuelles Ranking: Die Saison ist noch nicht vollends gelaufen, aber die Leistungen der Trainer lassen sich für die Journalisten sehr wohl schon bewerten weiterlesen
Junioren- und Profifußball: Ein Tscheche macht von sich reden – Patrik Schick trifft für Sampdoria ziemlich abgebrüht und nun jagt ihn halb Europa
Dass der tschechische Fußball immer wieder ganz besondere Perlen und Juwelen herausbringt, ist bekannt: Pavel Nedved (früher ein top Mittelfeldspieler, Vize-Europameister 1996, Juve-Star und heute im Sportvorstand des italienischen Rekordmeisters), Tomás Rosicky (bekannt beim BVB und Arsenal London, heute wieder bei Sparta Prag), oder der frühere bullige Goalgetter Tomáš Skuhravý (bei Genoa und im tschechischen Team), genauso wie Torwart Petr Cech (Chelsea und Arsenal). Seit ein paar Monaten macht nun aber auch der 21-jährige Patrik Schick von sich reden. Meist als Auswechselspieler kommt der Hüne hinein und trifft, elf Tore an der Zahl bisher – und das ruft Teams aus halb Europa auf den Plan: Dass Juventus Turin mitbietet ist klar, genauso aus Mailand der AC und INTER, aus England der FC Liverpool und Everton sowie Arsenal, aber anscheinend sind auch die Bayern und Borussia Dortmund interessiert. Schick spielt seit erst einer Saison bei Sampdoria Genua, und die Italiener gehen davon aus, dass er zumindest in der Serie A bleibt. Schick scheint sich dort auch wohl zu fühlen. Junioren- und Profifußball: Ein Tscheche macht von sich reden – Patrik Schick trifft für Sampdoria ziemlich abgebrüht und nun jagt ihn halb Europa weiterlesen
Bayern München: Fünf Spiele ohne Sieg, Aus im DFB-Pokal und in der Champions League, das ist in München eine Krise. Ancelotti wird hinterfragt und Julian Nagelsmann befeuert mit seinem Besuch die Gerüchteküche
Bis in die Gazzetta dello Sport schafft es Bayerns Krise, klar, auch weil der Italiener und Meistertrainer Carlo Ancelotti der Maestro am Spielfeldrand ist. Fünf Spiele ohne Sieg, das Aus in zwei Wettbewerben, dazu noch der Besuch von Hoffenheims Coach Julian Nagelsmann in der Allianz-Arena beim Halbfinale gegen den BVB – so wird die Gerüchteküche befeuert. Mit einer „5“, so La Gazzetta dello Sport, fängt das Leiden an, nicht nur in der Schule, sagt man. Allein, Carlo Ancelotti weiß die Situation richtig einzuschätzen und bleibt ruhig: es sei noch zu früh „um über die Saison zu urteilen“, meinte der Italiener, die Bayern hätten es selbst in der Hand, die Meisterschaft zu sichern. Bayern München: Fünf Spiele ohne Sieg, Aus im DFB-Pokal und in der Champions League, das ist in München eine Krise. Ancelotti wird hinterfragt und Julian Nagelsmann befeuert mit seinem Besuch die Gerüchteküche weiterlesen
Junioren-Fußball, Uefa Youth League, and the winner is: RB Salzburg. Die Österreicher setzen ein dickes Ausrufezeichen! Europa horcht auf!
Man kann auch sagen: RB Salzburg hat die Champions League gewonnen! Zumindest bei den Junioren. Die U19 von RB Salzburg hat den ersten internationalen Titel bei den Junioren überhaupt, nach Österreich geholt. Und, man kann festhalten, Erfolg ist planbar, wenn ein Zahnrad ins andere greift. Die Finanzen sind zwar das Eine, aber viel wichtiger ist es, die richtigen Experten drumherum zu haben, die mit den echten (teils unbekannten) Talenten auch dementsprechend umgehen können. Ganz eng ist dieser Erfolg natürlich mit dem deutschen U19-Trainer Marco Rose geknüpft. Besiegte seine RB-Elf im Finale in Nyon jüngst Benfica Lissabon mit 2:1. Im Hintergrund sichtet Geschäftsführer Ernst Tanner weltweit Talente und Trainer, zieht die Fäden, ist stets unterwegs, und sorgt mit seinem Experten-Team dafür, dass das Niveau rund um die RB-Jugendakademie stets höchsten Standards entspricht. Junioren-Fußball, Uefa Youth League, and the winner is: RB Salzburg. Die Österreicher setzen ein dickes Ausrufezeichen! Europa horcht auf! weiterlesen
Trainer-Karriere: In der Schweiz ticken die Uhren anders – besonders bei allmächtigen Präsidenten! Fußballlehrer Peter Zeidler ist seinen Job beim FC Sion los. Vom Schlusslicht auf den 3. Platz gebracht, dazu das Pokalfinale erreicht, doch das war wohl nicht genug…
Der gebürtige Gmünder und „Wahl-Böbinger“ Peter Zeidler ist seinen Job als Trainer des FC Sion los. Total überraschend erreichte uns diese Nachricht, auch wenn sich die Spielzeit in diesem Jahr 2017 noch ein bisschen als stagnierend beschreiben ließ. Aber, man darf nicht vergessen: Fußballlehrer Zeidler übernahm den FC Sion im Wallis als Schlusslicht, brachte dem Team eine attraktive und seinem Können angebrachte Spielweise näher, wodurch die junge Mannschaft auf den dritten Rang kletterte – Die Teilnahme am europäischen Wettbewerb immer noch in Reichweite. Außerdem, und dieser Erfolg ist nur Peter Zeidler zuzuschreiben: der FC Sion tritt am 25. Mai gegen den FC Basel um den Helvetia Schweizer-Cup in Genf an. Nun ohne Zeidler. Hart in der Kritik steht dagegen vielmehr Sion-Präsident Christian Constantin („CC“). Der Präsident, FCS-Eigner und Unternehmer ist bekannt dafür, Trainern keine Zeit zu geben. Constantin ist ein Getriebener seiner Erfolgssucht und Profilneurosen, erzählen uns schweizerische Journalisten. Trainer-Karriere: In der Schweiz ticken die Uhren anders – besonders bei allmächtigen Präsidenten! Fußballlehrer Peter Zeidler ist seinen Job beim FC Sion los. Vom Schlusslicht auf den 3. Platz gebracht, dazu das Pokalfinale erreicht, doch das war wohl nicht genug… weiterlesen
Junioren-Fußball: In eigener Sache – Wir freuen uns sehr für Moses Ngwisani über den Profivertrag beim FC Erzgebirge Aue ab Juli 2017! Weiter so! Disziplin und „Biss“ zahlen sich aus…
Moses Ngwisani, Jahrgang ’98, spielt ab Juli im Profikader von Aue
Natürlich freuten auch wir uns riesig, als wir spät abends, von Moise (oder besser, Moses) Ngwisani die freudige Nachricht via WhatsApp mit Fotos übermittelt bekamen – „Mein erster Profivertrag“ und ein großes Dankeschön für den Einsatz der vergangenen Jahre. Moses Ngwisani, derzeit noch in der U19 des VfL Bochum, wechselt in den Profikader von FC Erzgebirge Aue, und trifft dort auf (s)einen Förderer und Trainer, Domenico Tedesco – auch über ihn berichteten wir bereits im Blog, checkfussballberater.de
Moses‘ Geschichte und fußballerischer Werdegang ist interessant. Junioren-Fußball: In eigener Sache – Wir freuen uns sehr für Moses Ngwisani über den Profivertrag beim FC Erzgebirge Aue ab Juli 2017! Weiter so! Disziplin und „Biss“ zahlen sich aus… weiterlesen
Junioren-Fußball: Die U17 des FC Bayern München macht letztendlich die Meisterschaft beim VfB Stuttgart klar! Souverän und eindeutig zu niedrig siegte das Team von Tim Walter mit 1:0 in Cannstatt. Bayerns „goldene Zukunft“ muss nur noch ein bisschen geschliffen werden
Ausgelassen hüpften die Spieler nach dem Schlusspfiff im Kreise nah ihrer Auswechselbank – die war leer – alle feierten auf dem Rasen. Die U17 des FC Bayern verspricht eine „goldene Zukunft“, und diese Meinung vertreten etliche Experten. Hier und da muss noch ein bisschen „geschliffen“ werden, aber dieser Spielerkader bringt nicht nur Rohdiamanten, sondern schon ein paar Juwelen mit. Jedenfalls siegten die Münchener Bayern souverän mit 1:0 in Stuttgart. Man müsste ein „Nur“ 1:0 hinzufügen. Die Bayern spielten einfach dominant, ohne aber ihr ganzes Talent oder Potential abzurufen, das merkte man – gegen diesen VfB war es aber auch nicht notwendig. Von den Wasen-Junioren kam einfach zu wenig. Selbst die kurze Drangphase der Stuttgarter, einmal in der ersten Halbzeit zehn Minuten, sowie abermals zehn in der zweiten Hälfte, spulten die Bayern ganz unaufgeregt ab. Da verschoben sich die Spieler dann eben mal schnell von einem 3:4:3-System auf ein 4:5:1. Und der VfB war einfach nicht zwingend genug. Junioren-Fußball: Die U17 des FC Bayern München macht letztendlich die Meisterschaft beim VfB Stuttgart klar! Souverän und eindeutig zu niedrig siegte das Team von Tim Walter mit 1:0 in Cannstatt. Bayerns „goldene Zukunft“ muss nur noch ein bisschen geschliffen werden weiterlesen
Juves Juwel: Paulo Dybala will seinem verstorbenen Vater auch die nächsten Tore widmen – vielleicht kommt es auf Dybalas Treffer auch im Camp Nou an
Paulo Bruno Exequiel Dybala, geboren 1993 in Argentinien, ist polnisch-italienischer Abstammung, und besitzt neben der argentinischen auch die italienische Staatsbürgerschaft. Der Club Instituto Atlètico Central Còrdoba bildete Dybala aus, ehe er nach Italien zum US Palermo wechselte, wo er nach und nach eingesetzt, und zum Stammspieler wurde. Seit 2015 steht er bei Juventus Turin unter Vertrag, und avancierte dort in der Autostadt zum Idol und Starspieler. Zuletzt machte Paulo Dybala beim Champions-League-Hinspiel in Turin wieder auf sich aufmerksam. Beim 3:0 über Barca, erzielte Dybala zwei sehenswerte Treffer. Aber, abseits des Fußballs bewegen ihn andere Dinge. Über LinkedIn und in anderen Netzwerken kam ein Zitat zu Tage, das Dybalas Tiefe erahnen lässt… Juves Juwel: Paulo Dybala will seinem verstorbenen Vater auch die nächsten Tore widmen – vielleicht kommt es auf Dybalas Treffer auch im Camp Nou an weiterlesen
Mal was anderes: Boris Johnson schrieb eine interessante wie amüsante Biographie über Winston Churchill. Dem Mann, der einst den Satz prägte: No Sports! 90 Jahre wurde Churchill alt
Ein Jahrhundert-Politiker wie kein anderer:
Winston Churchill – ein politischer Tausendsassa, Literatur-Nobelpreisträger, und der Mann, der Hitler quasi im Alleingang bezwang
„Der CHURCHILL FAKTOR – von Boris Johnson“
Europa in Unruhe! Der Brexit gilt als beschlossen, weil von einer Mehrheit der Wähler so gewollt, und muss nur noch abgewickelt werden. Andere Länder der EU zweifeln auch. Ob dies Englands „größtem Sohn“ gefallen hätte? War er, Winston Churchill, doch einer der absoluten Befürworter eines vereinten Europas, wie der damalige Premierminister am 19. September 1946, unmittelbar nach dem Ende des zweiten Weltkriegs, und der Kapitulation Hitler-Deutschlands, in seiner Rede von Zürich festhielt. Man kann getrost sagen, Churchill war einer der Gründungsväter oder Initiatoren der Europäischen Gemeinschaft, später Union. Doch, England nur zahlen zu lassen, dann aber durch die EU sich vorschreiben lassen müssen, „wieviel Brot man im Olivenöl-Schälchen tunkt“ (so Boris Johnson in einer Rede), das gehen den Briten zu weit, zumal das Geld in Kanälen versickert und nicht bei den Olivenhainen-Plantagen ankommt. Churchill hätte bestimmt seine Stimme erhoben. Der Premier starb mit 90 Jahren und lebte eher ungesund. Dass er so alt wurde, begründete er mit der kurzen Antwort: „No Sports“ – andere machten den Satz, „Sport ist Mord“ daraus. Mal was anderes: Boris Johnson schrieb eine interessante wie amüsante Biographie über Winston Churchill. Dem Mann, der einst den Satz prägte: No Sports! 90 Jahre wurde Churchill alt weiterlesen
Zur Bombenattacke auf den BVB: Der Fußball in den unsicheren Zeiten des Terrors. Wie kann man sich selbst, und wer soll die Sportler schützen? Angst ist zwar natürlich, darf uns aber nicht ständig begleiten!
Was hatten sich der normale Fußballfreund, aber vor allem die Fans von Borussia Dortmund und dem AS Monaco auf das Champions-League-Spiel gefreut. Dortmund war gerüstet, ein ausverkauftes Haus, und die üblichen Sicherheitsvorkehrungen, wie bei allen großen Spielen (nicht nur der Dortmunder), in der Bundesliga oder im europäischen Wettbewerb, wurden getroffen – besonders rund ums Stadion, dem Signal-Iduna-Park, und den Wegen zum Bahnhof. Dass die Dortmunder Elf bereits vom Hotel auf dem Weg ins Stadion attackiert würde, hatten alle Sicherheitsexperten nie auf dem Schirm, obwohl bereits dort ein kleiner Polizeikonvoi, fast unsichtbar, den Teambus begleitete. Ist der Profifußball und vor allem dessen Spieler wegen seiner Plattform in der Weltöffentlichkeit nun tatsächlich eine terroristische Zielscheibe geworden? Eines ist klar, die 100-prozentige Sicherheit gibt es nicht. Zur Bombenattacke auf den BVB: Der Fußball in den unsicheren Zeiten des Terrors. Wie kann man sich selbst, und wer soll die Sportler schützen? Angst ist zwar natürlich, darf uns aber nicht ständig begleiten! weiterlesen