Mal was anderes: Boris Johnson schrieb eine interessante wie amüsante Biographie über Winston Churchill. Dem Mann, der einst den Satz prägte: No Sports! 90 Jahre wurde Churchill alt

Ein Jahrhundert-Politiker wie kein anderer:

Winston Churchill – ein politischer Tausendsassa, Literatur-Nobelpreisträger, und der Mann, der Hitler quasi im Alleingang bezwang

 „Der CHURCHILL FAKTOR – von Boris Johnson“

 Europa in Unruhe! Der Brexit gilt als beschlossen, weil von einer Mehrheit der Wähler so gewollt, und muss nur noch abgewickelt werden. Andere Länder der EU zweifeln auch. Ob dies Englands „größtem Sohn“ gefallen hätte? War er, Winston Churchill, doch einer der absoluten Befürworter eines vereinten Europas, wie der damalige Premierminister am 19. September 1946, unmittelbar nach dem Ende des zweiten Weltkriegs, und der Kapitulation Hitler-Deutschlands, in seiner Rede von Zürich festhielt. Man kann getrost sagen, Churchill war einer der Gründungsväter oder Initiatoren der Europäischen Gemeinschaft, später Union. Doch, England nur zahlen zu lassen, dann aber durch die EU sich vorschreiben lassen müssen, „wieviel Brot man im Olivenöl-Schälchen tunkt“ (so Boris Johnson in einer Rede), das gehen den Briten zu weit, zumal das Geld in Kanälen versickert und nicht bei den Olivenhainen-Plantagen ankommt. Churchill hätte bestimmt seine Stimme erhoben. Der Premier starb mit 90 Jahren und lebte eher ungesund. Dass er so alt wurde, begründete er mit der kurzen Antwort: „No Sports“ – andere machten den Satz, „Sport ist Mord“ daraus. Mal was anderes: Boris Johnson schrieb eine interessante wie amüsante Biographie über Winston Churchill. Dem Mann, der einst den Satz prägte: No Sports! 90 Jahre wurde Churchill alt weiterlesen

Zur Bombenattacke auf den BVB: Der Fußball in den unsicheren Zeiten des Terrors. Wie kann man sich selbst, und wer soll die Sportler schützen? Angst ist zwar natürlich, darf uns aber nicht ständig begleiten!

Was hatten sich der normale Fußballfreund, aber vor allem die Fans von Borussia Dortmund und dem AS Monaco auf das Champions-League-Spiel gefreut. Dortmund war gerüstet, ein ausverkauftes Haus, und die üblichen Sicherheitsvorkehrungen, wie bei allen großen Spielen (nicht nur der Dortmunder), in der Bundesliga oder im europäischen Wettbewerb, wurden getroffen – besonders rund ums Stadion, dem Signal-Iduna-Park, und den Wegen zum Bahnhof. Dass die Dortmunder Elf bereits vom Hotel auf dem Weg ins Stadion attackiert würde, hatten alle Sicherheitsexperten nie auf dem Schirm, obwohl bereits dort ein kleiner Polizeikonvoi, fast unsichtbar, den Teambus begleitete. Ist der Profifußball und vor allem dessen Spieler wegen seiner Plattform in der Weltöffentlichkeit nun tatsächlich eine terroristische Zielscheibe geworden? Eines ist klar, die 100-prozentige Sicherheit gibt es nicht. Zur Bombenattacke auf den BVB: Der Fußball in den unsicheren Zeiten des Terrors. Wie kann man sich selbst, und wer soll die Sportler schützen? Angst ist zwar natürlich, darf uns aber nicht ständig begleiten! weiterlesen

Trainer-Karriere: Von Fabio Capello lernen – der mehrfache Meister und Champions-League-Gewinner erzählte aus seinem Fundus, und wie man mit „schwierigen“ Stars umgeht.

Der 70-jährige Italiener und ehemalige Profi hat den AC Milan, Juventus Turin und die Roma zu Erfolgen geführt. Mit jeder Mannschaft gewann er die Meisterschaft, ja, zweimal sogar mit den Königlichen von Real Madrid. Mit dem AC Milan holte der bärbeißig wirkende, aber stoische, Capello die Champions-League: 1994 in Athen deklassierte sein AC Milan die Mannschaft von Johan Cruyff, den FC Barcelona, mit sage und schreibe 4:0 ! Es war, Fußball vom Feinsten, die Favoriten aus Barcelona sahen kein Land. Fabio Capello führte zwar auch die Nationalmannschaften Englands und Russlands, doch die ganz großen Erfolge wie im Clubfußball blieben aus. Fabio Capello trainierte die ganz großen Stars des Fußballs, viele „Einzelsolisten“ musste er oftmals in ein gut klingendes Orchester integrieren, oder erst, alle zu einem Orchester „dirigieren“. Jedenfalls glaubten ihm die Spieler stets, dass seine Art und sein Training, ihr eigener Erfolg bedeuten würde. Heute kommentiert der 70-jährige Meistertrainer das Fußballgeschehen in Italien und England. Trainer-Karriere: Von Fabio Capello lernen – der mehrfache Meister und Champions-League-Gewinner erzählte aus seinem Fundus, und wie man mit „schwierigen“ Stars umgeht. weiterlesen

Vom spanischen Top-Scout und „Erfolgs-Architekten“ des FC Sevilla zum Sportdirektor der AS Roma: Kennen Sie „Monchi“?

„Monchi“, ist kein geringerer als Ramón Rodríguez Verdejo, der ehemalige Profi-Torspieler und jetzige, noch firmierender, Sportdirektor von FC Sevilla. Dass „Monchi“ in der kommenden Saison die AS Roma in der Serie A als Sportdirektor unterstützen wird, gilt als wasserdicht und sicher. Wir berichten hier über diesen Sportdirektor, weil er in der Branche als ausgewiesener Fachmann und Experte gilt, da sein Name ganz eng mit den europäischen Erfolgen des FC Sevilla verwoben ist. Und, seine Karriere ist immerhin interessant, vom ehemaligen Talente-Scout zum Sportdirektor. In der ewigen Stadt wartet keine einfache, aber immerhin eine anspruchsvolle Tätigkeit auf ihn. Ramón Rodríguez Verdejo soll es also richten, die Roma wartet bereits. Vom spanischen Top-Scout und „Erfolgs-Architekten“ des FC Sevilla zum Sportdirektor der AS Roma: Kennen Sie „Monchi“? weiterlesen

Die Forbes-Liste enthüllt: Die „Peanuts“ und Clubs der Multimilliardäre. Oder kennen Sie etwa Lakhmi Mittal?

Wenn sich Großindustrielle und Milliardäre einen Club halten, ist das oft nicht mehr als ein Spielzeug oder reine Marketing-Strategie, um ihren Profit noch zu vergrößern. Nicht jeder Mäzen und Multimilliardär ist aber auch bekannt, einige bewegen sich gern im Hintergrund, auch wenn sie hin- und wieder doch die Spiele ihrer Clubs besuchen – als identitätsstiftende Maßnahme, seht her, ich bin einer von Euch, der das ganze Spektakel hier aber erst möglich macht. Hier das kleine Ranking rein nach Milliardenbesitz (in Dollar $)… Die Forbes-Liste enthüllt: Die „Peanuts“ und Clubs der Multimilliardäre. Oder kennen Sie etwa Lakhmi Mittal? weiterlesen

Fußball in Italien, Torhüter: Einmal mehr hat die italienische Torspieler-Schule zwei Juwelen herausgebracht – Wer tritt Buffons Erbe einmal an? Dem Wettstreit stellt sich neben Gianluigi Donnarumma nun auch Alex Meret. Die Squadra Azzurra und ihr Luxusproblem

Was hat Italien nicht für hervorragende Torspieler herausgebracht:

Die Legende Dino Zoff, die einst mit 41 noch Weltmeister 1982 in Spanien wurde, oder Walter Zenga (Inter Mailand, heute Trainer und TV-Experte), als da waren noch Angelo Peruzzi (Juventus und Inter), Gianluca Pagliuca oder auch Francesco Toldo (der Elfmeterkiller) – nun geht es bald darum, Gianluigi Buffon abzulösen, sobald dieser (sein Ehrgeiz brennt aber noch) seinen Rücktritt bekannt gibt. Zwei ganz junge Torspieler, beide moderner Prägung, stehen bereit: Alex Meret (19 und Juniorennationalkeeper) sowie Gianluigi Donnarumma(18) und bereits Stammkeeper des AC Milan. Donnarumma stand mit seinen 196 cm bereits mit 17 im Kasten Milans, und hat deshalb die Nase vorn im Erbe um Buffons Platz. Aber: Um Alex Meret bieten bereits Juventus, Inter Mailand und Chelsea London sowie Arsenal London mit. Fußball in Italien, Torhüter: Einmal mehr hat die italienische Torspieler-Schule zwei Juwelen herausgebracht – Wer tritt Buffons Erbe einmal an? Dem Wettstreit stellt sich neben Gianluigi Donnarumma nun auch Alex Meret. Die Squadra Azzurra und ihr Luxusproblem weiterlesen

Trainer-Karriere und Biografie: Teil III, Der italienische Darling von der Stamford Bridge – Wie Antonio Conte die Premier League mit seiner Art eroberte! Alles eine Frage des Systems?

Antonio Conte, selbst ehemaliger Profi und Nationalspieler, führte Juventus Turin zu drei Meisterschaften hintereinander, davor etablierte sich der Italiener bereits als Aufstiegstrainer von Bari und Siena in Italien. Als italienischer Nationaltrainer sorgte Conte für frischen Wind im italienischen Fußballverband, definierte die Squadra Azzurra nach der Pleite bei der WM 2014 neu, und gewann viele Sympathien bei den tifosi zurück. Italien feierte „la Nazionale“, obwohl sie bei der Europameisterschaft im Viertelfinale, nach einer Schlacht, die erst nach Elfmeterschießen gegen Deutschland verloren ging, ohne Titel blieb. Aber man konnte wieder stolz sein auf solch eine Mannschaft, hieß es überall. Und: Die Handschrift Antonio Contes war unverkennbar. Bereits vor der Europameisterschaft stand dessen Abschied fest, der FC Chelsea um Roman Abramovich sicherte sich Contes Dienste. Und ebenso an der Stamford Bridge, dem Stadion im Ortsteil Fulham von London, wo der FC Chelsea zuhause ist, setzte Conte ein Zeichen, und eroberte Fußball-England. Stand heute, ist der FC Chelsea mit Conte auf dem besten Wege, die Premiership zu gewinnen – die Teilnahme an der Champions-League ist schon so gut wie sicher. Trainer-Karriere und Biografie: Teil III, Der italienische Darling von der Stamford Bridge – Wie Antonio Conte die Premier League mit seiner Art eroberte! Alles eine Frage des Systems? weiterlesen

Trainer-Karriere und Biografie: Teil II, Antonio Conte – Über die Squadra Azzurra zum FC Chelsea. „Wichtig sind Spieler, die mitziehen, wenn der Trainer etwas von ihnen verlangt…“ Und Conte kann viel verlangen

Teil II zur Biografie und Karriere des Antonio Conte

Den Titel-Hattrick mit Juventus Turin hatte der heute 47-jährige Antonio Conte also erreicht, und wechselte, wie konnte es anders sein, zum Italienischen Fußballverband als CT, dem Commissario Tecnico, Nationalcoach also – in einem Land, in dem es gefühlt so viele Nationaltrainer wie Einwohner gibt. Doch nach der enttäuschenden WM 2014, entstand im italienischen Verband ein Vakuum, es fanden Umstrukturierungen statt, und so richtig ran traute sich auch kein Trainer an die Nationalelf – bei dieser Aufgabe, so die Meinung vieler, könne man wenig verdienen und wenn eines, dann nur seine Reputation verlieren. Cesare Prandelli, Contes Vorgänger, stand zwar auch für eine Erneuerung des italienischen Fußballs, immerhin wurde La Nazionale 2012 Vize-Europameister, aber ausgerechnet bei der WM in Brasilien zwei Jahre später kam sie über die Gruppenphase nicht hinaus – Eine Schmach wurde das Auftreten der Azzurri durch die 0:1-Niederlage gegen Costa Rica, sowie im Anschluss gegen Uruguay. Es wurde zwar auch viel über die Schiedsrichterentscheidungen diskutiert, aber Prandelli erklärte seinen sofortigen Rücktritt. Der Nachfolger, eben Antonio Conte, fand sofort die richtigen Worte, es sei immer noch eine Ehre, dem Italienischen Fußball „dienen zu dürfen“, und stellte eine ausgeglichene Squadra Azzurra zusammen, aus Jung und Alt. Sein Einstand, ein Testspielsieg gegen den WM-Dritten Holland mit 2:0 in Bari, ließ die tifosi wieder hoffen. Fernziel, die Europameisterschaft 2016 in Frankreich. Trainer-Karriere und Biografie: Teil II, Antonio Conte – Über die Squadra Azzurra zum FC Chelsea. „Wichtig sind Spieler, die mitziehen, wenn der Trainer etwas von ihnen verlangt…“ Und Conte kann viel verlangen weiterlesen

Trainer-Karriere und Biografie: Teil I, Ex-Profi Antonio Conte, Meistertrainer und Fußballverrückter schlechthin! Auf der Suche nach dem perfekten Spiel, auch ohne Ball-Künstler

Ein Mann geht seinen Weg. Stets wirkte Antonio Conte auf uns irgendwie skurril, und tut es zwar noch immer, aber wir haben „unseren“ Frieden mit ihm gemacht – und Conte selbst wohl auch mit uns. Dass Conte ein ausgewiesener Experte und Stratege ist, bewies er einmal mehr in der Englischen Premier League. Aber bereits in Italien mussten wir zugestehen, dass er dem Fußball viel gibt. Als, zugegebenermaßen, JUVE-Sympathisanten, sahen wir ihn trotz dreier Meisterschaften in Folge immer (noch) kritisch, weil wir dachten, dass er zum edlen Club Juventus einfach nicht passe – Conte spielte zwar einst für „la vecchia Signora“, gewann gar die Champions League gegen Ajax Amsterdam damals (Conte ackerte im defensiven Mittelfeld), aber durch seine Verbands-Sperre, Conte soll anscheinend Manipulations-und Bestechungsversuche an Spieler seines Teams beim AC Siena damals nicht angezeigt haben, blieb immer ein kleiner Makel an Contes Weste kleben. Seinen Frieden fand der Süditaliener aus Lecce am Stiefelabsatz Italiens, nach einer emotionalen Pressekonferenz, in der er die Medien wegen seiner Vor-Verurteilung anklagte, aber auch dadurch fand er Genugtuung, dass ihn Fußball-Italien als Nationalcoach zu „lieben“ begann. Obwohl sein Wirken als CT (Commissario Tecnico) der Squadra Azzurra letztendlich nicht belohnt wurde bei der Europameisterschaft in Frankreich (Viertelfinal-Aus gegen Deutschland nach Elfmeterschießen; 1:1, 5:6), verpasste Conte den Azzurri einen neuen Anstrich, eine neue Identität quasi. Italien konnte wieder stolz sein auf die Spielweise und auf die Talente im Nationalteam. Es war von Beginn an klar, dass Conte die Nationalmannschaft nach rund zweieinhalb Jahren in Richtung Chelsea verlassen würde.

Jedenfalls haben wir uns hier die Mühe gemacht, Material über Antonio Conte und dessen Wirken seit Jahren zu sichten und zu analysieren – was treibt ihn an, wie tickt der „Conte“(Graf), Antonio? Seine Spieler gehen für ihn durchs Feuer, er kann Spieler und Team-Mitglieder „entzünden“ und motivieren, nach außen wirkt er jedoch immer unnahbar, skeptisch und auch verletzt. Über 260 Stunden sind wir über Textauszüge und Videoausschnitte gesessen – natürlich über einen längeren Zeitraum hinweg, und wir sehen den Mann nun etwas klarer, ja, er kann tatsächlich faszinieren… Trainer-Karriere und Biografie: Teil I, Ex-Profi Antonio Conte, Meistertrainer und Fußballverrückter schlechthin! Auf der Suche nach dem perfekten Spiel, auch ohne Ball-Künstler weiterlesen

Antonio Conte und sein FC Chelsea sind bereits so gut wie sicher in der Champions League: Roman Abramovich soll über 200 Mio Euro locker machen

Der FC Chelsea führt die Tabelle ziemlich unbedrängt an, zehn Punkte Vorsprung auf die Verfolger Tottenham Hotspurs und dem Team von Pep Guardiola, Manchester City. Elf Zähler Abstand gar zum FC Liverpool, und 16 Punkte zum Tabellenfünften, Arsenal London. Wer hätte das nach dem holprigen Start der Blues gedacht, dass Antonio Conte seine Mannen wieder so auf die Erfolgsspur zurück bringen würde – spielerisch und taktisch macht der FC Chelsea einen besseren Eindruck als Guardiolas Manchester City. Es scheint einfach, als habe der ehemalige italienische Nationalcoach und Rekordmeister mit Juventus Turin, die englische Liga besser analysiert auf deren Gegebenheiten und Gegner. Wer erfolgreich ist, darf auch Forderungen stellen. Contes Wunschliste an neuen Spielern dürfte lang und teuer werden. Antonio Conte und sein FC Chelsea sind bereits so gut wie sicher in der Champions League: Roman Abramovich soll über 200 Mio Euro locker machen weiterlesen